Immer mehr Pflegedienste, Sanitätshäuser und Apotheken sowie Care-Unternehmen wollen Hausnotruf ins eigene Portfolio holen – die Nachfrage ist riesig, die Marge attraktiv, und die Leistung passt perfekt zum bestehenden Kundenstamm. Gerade für Sanitätshäuser und Apotheken ist das ein naheliegender Schritt: Die Kundschaft ist längst da, und mit dem richtigen Backend kann man praktisch ohne eigenen Aufwand loslegen – es ist ja alles vorhanden. Was viele unterschätzen: Zwischen „wir bieten das jetzt an“ und der ersten abgerechneten Versorgung liegt eine ganze Kette aus Anspruchsvoraussetzungen, Zulassung, Technik, Kassenkommunikation und Abrechnung. Jede Stufe hat ihre eigenen Fallstricke.
Dieser Überblick zeigt dir den gesamten Weg – ehrlich und vollständig. Am Ende weißt du genau, was auf dich zukommt. Und du siehst, an welchen Stellen du das nicht selbst aufbauen musst: DCO Care OS deckt die komplette Kette ab – als Software inklusive ERP, modular oder komplett im Hintergrund unter deinem Namen. Das Beste vorweg: Du kannst direkt starten. Es ist alles da – du musst es nur konfigurieren.
1. Anspruchsvoraussetzungen – wer bekommt Hausnotruf, wer darf ihn anbieten?
Bevor es losgeht, lohnt der Blick auf zwei Seiten: Welche Versicherten haben überhaupt Anspruch auf einen Hausnotruf – und welche Voraussetzungen muss der Leistungserbringer erfüllen, um die Leistung anbieten zu dürfen? Beides ist genau geregelt, und beides kennen wir im Detail. Wer die Anspruchsvoraussetzungen sauber prüft, spart sich Ablehnungen und Rückläufer – und wer als Erbringer die Anforderungen kennt, kommt schneller durch die Zulassung. Wir sagen dir, worauf es auf beiden Seiten ankommt.
2. Präqualifizierung – das Nadelöhr ganz am Anfang
Bevor du überhaupt mit den Kassen abrechnen darfst, brauchst du die Präqualifizierung – den formalen Nachweis, dass dein Betrieb die gesetzlichen Anforderungen als Leistungserbringer erfüllt. Ohne sie geht nichts. Sie ist der erste Schritt, den die meisten unterschätzen: Dokumentation, Nachweise, Prüfkriterien, Fristen. Die gute Nachricht: Genau hier fangen wir an, dich zu unterstützen. Wir kennen die Anforderungen und die Stolpersteine – und begleiten dich durch den Prozess, statt dich damit allein zu lassen.
3. Zulassung & White-Label-Antrag – digital statt Papierberg
Ist die Präqualifizierung geschafft, folgen die Verträge und Zulassungen. Wir haben den Antragsweg digitalisiert: Ein White-Label-Antrag online – unter deiner Marke, mit deinem Logo, aber mit unserer erprobten Strecke im Hintergrund. Der Kunde merkt nichts von der Technik dahinter, du sparst dir den Papierberg.
4. Welchen Vertrag nehme ich? – Vor- und Nachteile
Ein Punkt, den fast alle übersehen: Es gibt nicht „den einen“ Weg in die Versorgung. Du kannst dich über einen Verband anschließen oder als Einzelleistungserbringer eigene Wege gehen – beides hat Vor- und Nachteile, je nach Größe, Tempo und Ambition. Die falsche Wahl kostet Zeit und Marge. Wir kennen die Modelle, ihre Fallstricke und die Unterschiede in der Praxis – und beraten dich, welcher Vertrag zu deinem Vorhaben passt.
5. Technik- & Dialer-Anbindung
Hausnotruf ist am Ende auch ein Technikthema: Geräte, Signalwege, die Anbindung an die Leitstelle. Über unsere Dialer- und Systemanbindungen fließen Anträge, Status und Signale automatisch dorthin, wo sie hingehören – ohne dass du eine eigene IT-Landschaft aufbauen musst.
6. Kostenvoranschläge (eKV) einholen
Für jede Versorgung braucht es einen genehmigten Kostenvoranschlag. Das eKV-Modul holt die Kostenvoranschläge elektronisch ein und behält den Genehmigungsstatus im Blick – von „verschickt“ über „teilgenehmigt“ bis „genehmigt“. Kein Nachtelefonieren, kein Blindflug.
7. Kommunikation mit den Kassen
Die Abstimmung mit den Kranken- und Pflegekassen ist das, woran viele scheitern – unterschiedliche Ansprechpartner, Formate, Fristen. Durch unseren nahen, eingespielten Kontakt zu den Kassen übernehmen wir die Kommunikation als sauberen Prozess – absolut GKV- und gesetzeskonform, damit Anträge nicht in Warteschleifen versanden.
8. Die Leitstelle – 24/7, ohne eigene Aufbaukosten
Ein Hausnotruf ist nur so gut wie die Leitstelle dahinter. Eine eigene 24/7-Notrufzentrale aufzubauen ist kaum realisierbar – jahrelange Zertifizierung, extreme Aufbau- und Betriebskosten. Musst du aber auch nicht: Du kannst unsere Leitstelle mitnutzen – rund um die Uhr, unter deiner Marke.
9. Technik, Geräte & Prüfkriterien
Welche Geräte, welche Normen, welche Prüfkriterien? Hier entscheidet sich, ob eine Versorgung sauber durch die Prüfung kommt. Wir bringen die passende Gerätewelt und das Wissen um die Prüfkriterien mit – und kooperieren mit allen gängigen Herstellern – damit du nicht bei jedem Fall neu recherchierst.
10. Abrechnung vorbereiten
Am Ende muss Geld fließen. Wichtig zu wissen: Wir sind kein Abrechner – wir sind vorbereitend da. Wir sorgen dafür, dass alles sauber und abrechnungsfertig aufbereitet ist. Und auch hier gilt: Wir haben Dachverträge und alle gängigen Abrechnungsanbieter bereits angebunden – du musst dir also keinen eigenen Abrechnungsweg suchen.
11. Absetzungen & Wiedereinreichungen
Und wenn eine Position abgesetzt wird? Dann fängt für die meisten der Ärger an. Für uns ist es Routine: Absetzungen analysieren, korrigieren, wiedereinreichen – damit aus einer Kürzung kein Verlust wird.
Der Punkt: Du musst das nicht alles selbst aufbauen
Die komplette Kette – Anspruchsvoraussetzungen, Präqualifizierung, Zulassung, Vertragswahl, Technik, eKV, Kassenkommunikation, Leitstelle, Abrechnungsvorbereitung, Wiedereinreichung – ist genau das, was DCO Care OS beherrscht, als Software inklusive ERP. Der eigentliche Punkt: Du kannst direkt starten. Es ist alles da – du musst es nur konfigurieren. Naher Kontakt zu den Kassen, absolut GKV- und gesetzeskonforme Prozesse. Gerade für Sanitätshäuser und Apotheken heißt das: ohne eigenen Aufbau loslegen. Und du entscheidest, wie viel du abgibst:
- Einzelne Module – z. B. nur das eKV-Modul, nur Unterstützung bei der Abrechnungsvorbereitung, oder nur Hilfe bei der Präqualifizierung.
- White-Label-Komplett-Backend – die ganze Strecke läuft im Hintergrund, du trittst unter eigenem Namen auf.
- Full-Service unter DCO-Marke – du vermittelst, wir machen den Rest.
- Partnerschaft – individuell, je nachdem was du brauchst.
On top – ohne dass du daran denken musst: Zur modularen Lösung gehört auch die komplette Logistik dahinter – inklusive der Schnittstellen, die wir bereitstellen, der Rückholung der Geräte, der Reinigung und Wiederaufbereitung (die Geräte fließen sauber zurück in den Prozess) sowie dem laufenden Support. Klingt nach Nebensächlichkeiten – ist im Alltag aber genau das, was den Unterschied macht.
Sprich uns an. Lass uns 15 Minuten über deinen Fall sprechen – wir sagen dir ehrlich, welcher Weg für dich der schnellste ist.
Häufige Fragen (FAQ)
Was braucht man, um Hausnotruf-Anbieter zu werden?
Im Kern: die Präqualifizierung als Leistungserbringer, die passenden Verträge/Zulassungen mit den Kostenträgern, eine angebundene Technik samt Leitstelle sowie einen sauber vorbereiteten Abrechnungsprozess. DCO Care OS deckt diese Kette komplett ab – als Software inklusive ERP, modular oder als White-Label-Backend. Du kannst direkt starten: Es ist alles da, du musst es nur konfigurieren.
Wer hat Anspruch auf einen Hausnotruf – und wer darf ihn anbieten?
Beides ist gesetzlich geregelt: Versicherte müssen bestimmte Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, und Leistungserbringer bestimmte Voraussetzungen für die Zulassung. Wir kennen beide Seiten im Detail und prüfen mit dir, ob ein Fall trägt und ob dein Betrieb die Anforderungen erfüllt.
Kann ich als Sanitätshaus oder Apotheke Hausnotruf anbieten?
Ja – und für euch ist es besonders naheliegend, weil die Kundschaft bereits da ist. Mit unserem Backend könnt ihr praktisch ohne eigenen Aufbau loslegen: Präqualifizierung, Technik, Leitstelle, eKV und Abrechnungsvorbereitung stehen bereits.
Muss ich eine eigene Notruf-Leitstelle aufbauen?
Nein – und in der Praxis ist das kaum realisierbar. Eine eigene 24/7-Notrufzentrale bedeutet jahrelange Zertifizierung und extreme Aufbau- und Betriebskosten. Du kannst stattdessen unsere bestehende Leitstelle mitnutzen und unter deiner eigenen Marke anbieten.
Welchen Vertrag soll ich wählen?
Es gibt mehrere Wege in die Versorgung – etwa den Anschluss über einen Verband oder als Einzelleistungserbringer. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile je nach Größe und Zielen. Wir kennen die Modelle und beraten dich, welcher Vertrag zu deinem Vorhaben passt.
Was ist die Präqualifizierung und wie lange dauert sie?
Die Präqualifizierung ist der formale Nachweis, dass dein Betrieb die gesetzlichen Anforderungen als Leistungserbringer erfüllt. Sie ist Voraussetzung für die Abrechnung mit den Kassen. Die Dauer liegt typischerweise zwischen 6 und 24+ Wochen – je nach Erfahrung, Vollständigkeit der Unterlagen und den korrekt beantragten Leistungserbringergruppen (LEGs). Wir beraten gern und wissen, worauf es ankommt.
Kann ich Hausnotruf mit der Pflegekasse abrechnen?
Ja. Der Hausnotruf ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel; die Pflegekasse beteiligt sich mit derzeit 27,- EUR netto pro Monat an den Kosten. Grundlage sind die Pflegehilfsmittelverträge (§ 78 i. V. m. § 40 SGB XI) des GKV-Spitzenverbands.
Rechnet DCO für mich ab?
Nein – wir sind kein Abrechner, sondern bereiten alles abrechnungsfertig vor. Dachverträge und alle gängigen Abrechnungsanbieter sind bereits angebunden, sodass du keinen eigenen Abrechnungsweg aufbauen musst.
Wie schnell kann ich starten?
Das hängt vor allem von der Präqualifizierung ab. Mit einem eingespielten Backend im Rücken verkürzt sich der Rest der Kette erheblich, weil Technik, eKV, Leitstelle und Abrechnungsvorbereitung bereits stehen. Es ist alles da – du musst es nur konfigurieren.