eKV · Elektronisches Genehmigungsverfahren
eKV für den Hausnotruf: elektronischer Kostenvoranschlag komplett digital
DCO wickelt den elektronischen Kostenvoranschlag für Hausnotruf-Versorgungen vollständig digital ab – vom Antrag mit eSignatur über die Einreichung bei der Pflegekasse bis zur überwachten Genehmigung. Skalierbar auf tausende Vorgänge pro Monat.
Beratung anfragenAlle LeistungenWas ist der elektronische Kostenvoranschlag?
Bevor eine Pflegekasse einen Hausnotruf bezahlt, muss sie die Versorgung genehmigen. Der elektronische Kostenvoranschlag (eKV) – auch digitaler Kostenvoranschlag genannt – ist der digitale Weg dafür: Der Antrag wird nicht per Post, sondern elektronisch an die Kasse übermittelt, dort maschinell geprüft und beschieden. Für Anbieter bedeutet das kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Rückfragen und einen jederzeit nachvollziehbaren Bearbeitungsstand.
In der Praxis scheitert die Skalierung vieler Anbieter genau an dieser Stelle: Anträge bleiben liegen, Rückläufer werden nicht nachverfolgt, Genehmigungen kommen nicht in der GKV-Abrechnung an. DCO hat die komplette eKV-Strecke industrialisiert – als Teil einer durchgängigen Prozesskette von der digitalen Antragsstrecke bis zur abgerechneten Versorgung.
So läuft die eKV-Abwicklung mit DCO
Antrag digital erfassen
Ihre Kunden oder Ihr Vertrieb erfassen den Antrag über die digitale Antragsstrecke – inklusive eSignatur, Pflichtfeld- und Plausibilitätsprüfung. Kein Papier, keine Medienbrüche.
eKV elektronisch einreichen
DCO übermittelt den Kostenvoranschlag elektronisch an die zuständige Pflegekasse – vollständig, formal korrekt und ohne manuellen Aufwand auf Ihrer Seite.
Genehmigung überwachen
Genehmigungen, Teilgenehmigungen, Ablehnungen und Rückläufer werden automatisch zurückgemeldet und weiterverarbeitet – bis zum Geräteversand und zur GKV-Abrechnung.
Alles drin: von der Antragsstrecke bis zur Genehmigung
Digitale Antragsstrecke
Antragserfassung mit eSignatur – auch als White-Label-Strecke unter Ihrer Marke.
Automatische Prüfung
Pflichtangaben und Plausibilitäten werden vor der Einreichung geprüft. Weniger Rückläufer, höhere Genehmigungsquote.
Status in Echtzeit
Jeder Vorgang ist jederzeit nachvollziehbar – vom Eingang über die Einreichung bis zur Entscheidung der Kasse.
Rückläufer-Management
Ablehnungen und Rückfragen werden systematisch nachverfolgt und erneut eingereicht statt liegenzubleiben.
Nahtlose GKV-Abrechnung
Genehmigte Versorgungen laufen ohne Medienbruch in die GKV-Abrechnung – inklusive Absetzungsmanagement.
Fulfillment inklusive
Nach der Genehmigung übernimmt DCO auf Wunsch Geräteversand, Leitstellenaufschaltung und Support.
Warum DCO?
DCO betreibt die eKV- und Abrechnungsstrecke bereits für zahlreiche Kooperationspartner mit tausenden Anträgen pro Monat. Ob Sie nur die Hausnotruf-Software nutzen oder die komplette Versorgung abgeben – die eKV-Abwicklung ist der Baustein, der aus Anträgen genehmigte und abrechenbare Versorgungen macht.
Häufige Fragen zum eKV
Was ist ein elektronischer Kostenvoranschlag (eKV)?
Der eKV ist die digitale Form des Kostenvoranschlags im Genehmigungsverfahren der Pflege- und Krankenkassen. Statt Papierunterlagen wird der Antrag elektronisch übermittelt, geprüft und beschieden. Das verkürzt die Bearbeitungszeit deutlich und macht den Status jederzeit nachvollziehbar.
Wie lange dauert die Genehmigung eines eKV für den Hausnotruf?
Elektronisch eingereichte Kostenvoranschläge werden in der Regel deutlich schneller bearbeitet als Papieranträge. Viele Kassen entscheiden innerhalb weniger Tage. DCO überwacht jeden Vorgang und meldet Genehmigungen, Teilgenehmigungen, Ablehnungen und Rückläufer automatisch zurück.
Für wen lohnt sich die eKV-Abwicklung über DCO?
Für Hausnotruf-Anbieter, Sanitätshäuser und Pflegedienste, die Genehmigungsverfahren in hoher Stückzahl abwickeln wollen, ohne ein eigenes Backoffice aufzubauen. DCO übernimmt Einreichung, Nachverfolgung und die anschließende GKV-Abrechnung.
Kann DCO den eKV unter unserer eigenen Marke abwickeln?
Ja. Die komplette Strecke von der digitalen Antragsstrecke bis zur Genehmigung ist als White-Label-Lösung verfügbar und läuft vollständig unter Ihrer Marke.
Wie läuft der elektronische Kostenvoranschlag beim Hausnotruf digital ab?
Der eKV wird aus dem digitalen Antrag heraus automatisch erzeugt, elektronisch signiert und direkt an die Pflegekasse übermittelt. Er ist die Grundlage für die Kostenübernahme der Grundversorgung durch die Pflegekasse (32,13 € pro Monat) – der Status ist jederzeit nachvollziehbar.
Welche Genehmigungsquoten sind beim eKV realistisch?
Der Segment-Durchschnitt liegt bei rund 50 Prozent. Durch saubere Antragsdaten, Erfahrung und klare Kassenkommunikation sind bis zu 82 Prozent erreichbar. Wie groß die Spanne zwischen den Kassen tatsächlich ist, zeigt der Hausnotruf-Benchmark.
Was unterscheidet den eKV über eine Plattform von der manuellen Einreichung?
Keine Medienbrüche, automatische Vollständigkeitsprüfung und direkte Weiterverarbeitung in Begrüßungsanruf, Versand und GKV-Abrechnung – der elektronische Kostenvoranschlag ist damit Teil einer durchgängigen Versorgungsstrecke.
Unsere Software kann keinen eKV erstellen – geht das ohne Systemwechsel?
Ja. DCO bietet eKV und digitale Abrechnung als Übergangslösung an: Ihre Systeme, Geräte und Leitstellen bleiben unverändert im Einsatz, DCO erstellt und überträgt eKV und Abrechnungsdatensätze als vorgelagerte Ebene. Der Start gelingt in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen, die Schulung läuft remote in etwa einer Stunde. Details: eKV und Abrechnung als Übergangslösung.
Ab wann ist der eKV im Hausnotruf Pflicht?
Einen einheitlichen Stichtag für alle Kassen gibt es nicht. Der seit dem 1. April 2026 geltende bundesweite GKV-Hausnotrufvertrag sieht in § 2 Abs. 8 vor, dass der Kostenvoranschlag elektronisch abzuwickeln ist, sobald die jeweilige Pflegekasse das Verfahren eingeführt hat. Die Umstellung erfolgt also Kasse für Kasse: Die Knappschaft nimmt Kostenvoranschläge bereits ausschließlich elektronisch an, die SBK macht die elektronische Übermittlung für den Hausnotruf ab dem 01.10.2026 verpflichtend, weitere Kassen bieten den Weg optional an. Den aktuellen Stand je Kasse zeigt unser eKV-Radar Hausnotruf.
Wie schnell ist der eKV bei der Kasse – und wie schnell kommt die Entscheidung?
Über die White-Label-Antragsstrecke wird der Kostenvoranschlag Sekunden nach der e-Signatur elektronisch an die Kasse übermittelt – ohne Medienbruch und ohne manuelle Nacherfassung. Bearbeitet die Kasse digital, liegt die Entscheidung im besten Fall innerhalb weniger Minuten vor; auf dem Papierweg vergehen dagegen häufig mehrere Wochen. Ein Praxisbeispiel finden Sie in unseren Erfolgsgeschichten.
Muss der Hausnotruf künftig über KIM (Telematikinfrastruktur) abgerechnet werden?
Nach aktuellem Stand nein: Die erste Stufe der vollelektronischen Abrechnung nach § 105 SGB XI über KIM betrifft ambulante Pflegeleistungen (ambulante Pflege, Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen; verpflichtend ab dem 01.10.2027) – der Hausnotruf als technisches Pflegehilfsmittel der Produktgruppe 52 ist dort nicht als eigener Abrechnungstatbestand ausgewiesen. Für den Hausnotruf läuft die elektronische Abrechnung weiterhin über das etablierte Datenträgeraustausch-Verfahren; die DCO-Plattform ist auf die Anbindung an Telematikinfrastruktur und KIM vorbereitet. Den aktuellen Stand rund um TI, KIM und Fristen sammelt unser TI-Radar Hausnotruf.
eKV-Abwicklung auslagern?
Sprechen Sie mit uns über Ihre Antragsvolumina. Wir zeigen Ihnen, wie die digitale Genehmigungsstrecke für Ihr Geschäftsmodell aussieht – ob mit eigener Software oder komplett als Service.
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