Übergangslösung · eKV & digitale Abrechnung
eKV und digitale Abrechnung als Übergangslösung – ohne System-, Geräte- oder Leitstellenwechsel
Ihre Hausnotruf-Software verwaltet Geräte und Einsätze zuverlässig – kann aber keinen elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) erstellen und keine digitale Abrechnung mit den Kassen? Dann brauchen Sie keinen Systemwechsel, sondern eine Übergangslösung, die genau diese beiden Bausteine übernimmt.
Warum das Thema gerade jetzt drängt
Seit dem 1. Februar 2023 ist der elektronische Kostenvoranschlag – auch digitaler Kostenvoranschlag genannt – im Hilfsmittelbereich der gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtend; Papier- und Faxanträge werden von den Kassen zunehmend abgelehnt. Parallel schreiben § 302 SGB V und § 105 SGB XI die elektronische Abrechnung vor. Viele bewährte Hausnotruf-Systeme können genau diese beiden Schritte nicht: keinen eKV erzeugen, keine maschinenlesbaren Abrechnungsdatensätze liefern.
Für den Hausnotruf kommt seit dem 1. April 2026 ein weiterer Treiber hinzu: Der bundesweite GKV-Hausnotrufvertrag sieht in § 2 Abs. 8 vor, dass der Kostenvoranschlag elektronisch abzuwickeln ist, sobald die jeweilige Pflegekasse das Verfahren eingeführt hat. Erste Kassen stellen bereits verbindlich um – die SBK etwa macht die elektronische Übermittlung für den Hausnotruf zum 01.10.2026 verpflichtend, die Knappschaft nimmt Kostenvoranschläge schon heute ausschließlich elektronisch an. Welche Kasse wie weit ist, zeigt der laufend aktualisierte eKV-Radar Hausnotruf.
Ein kompletter Systemwechsel wäre darauf die teuerste denkbare Antwort. Die naheliegende: beide Bausteine ergänzen, ohne den laufenden Betrieb anzufassen.
So funktioniert die Übergangslösung
Sie bleiben Leistungserbringer
Verträge, IK-Nummern, Präqualifizierung und Kundenbeziehungen bleiben vollständig bei Ihnen. DCO tritt gegenüber Ihren Kunden nicht in Erscheinung.
Wir erstellen und übertragen
Bestands- und Neuversorgungen übernehmen wir per Schnittstelle oder Datenexport. eKV und Abrechnungsdatensätze gehen digital an die Kassen – die Ergebnisse können in Ihre Systeme zurückfließen.
Absetzungen bearbeiten wir mit
Rückläufer und Absetzungen werden im selben Prozess bearbeitet – ohne Fallpauschale und ohne Erfolgsprovision.
Abrechnung: wahlweise direkt unter Ihrem IK
Die Abrechnung läuft wahlweise direkt unter Ihren eigenen IK-Nummern mit den Kassen – ohne zwischengeschaltetes Abrechnungszentrum und ohne Factoring-Abschlag – oder als Komplett-Setup über die GKV-Abrechnung von DCO Care OS ab 0,56 € pro Datensatz und Monat inklusive Factoring. Welche Variante passt, hängt von Ihrem Liquiditätsbedarf und Ihren internen Kapazitäten ab – beides ist möglich.
Der Ablauf: vom Kick-off zum Rollout
- Kick-off: Umfang klären – nur eKV, eKV plus Abrechnung oder weitere Module wie Versand und Gerätesupport.
- Bestandsdaten übergeben: per Export oder Schnittstelle aus Ihren bestehenden Systemen.
- Freischaltung und Schulung: remote, in der Regel etwa eine Stunde je Team.
- Pilotphase: eine Einheit oder Gliederung startet zuerst – so bleiben Aufwand und Risiko klein.
- Rollout: weitere Einheiten folgen. Die Plattform ist mandantenfähig – jede Einheit arbeitet getrennt, mit eigenem Reporting.
Von der Beauftragung bis zum produktiven Start vergehen in der Regel zwei bis vier Wochen.
Was kostet das?
Die reine Softwarenutzung beginnt bei 0,35 € netto je aktiver Lizenz und Monat. Darüber hinaus ist der Umfang modular erweiterbar – von der eKV-Erstellung über die Abrechnung bis zur vollständigen Versorgung. White-Label-Antragsstrecke und Absetzungsbearbeitung sind in jedem Modell enthalten. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach einem kurzen Kick-off-Gespräch.
Was wir von Ihnen brauchen
Für ein belastbares Angebot und einen schnellen Start genügen acht Angaben:
- Anzahl der Einheiten bzw. Gliederungen, aktive Kunden und Neuversorgungen pro Monat
- IK-Nummern, Präqualifizierung und bestehende Kassenverträge
- eingesetzte Leitstellen und Gerätetypen
- gewünschter Umfang (nur eKV, eKV plus Abrechnung, weitere Module)
- Regelung der Eigenanteile Ihrer Kunden
- Anteil mobiler Notrufkunden
- Bestandsdaten und offene Alt-Absetzungen
- Wunsch-Starttermin und Pilot-Einheit
Häufige Fragen
Müssen wir unsere Hausnotruf-Software wechseln?
Nein. Die Übergangslösung setzt vor bzw. neben Ihre bestehenden Systeme: DCO übernimmt nur eKV und digitale Abrechnung. Alles andere – Geräteverwaltung, Einsatzdokumentation, Dienstpläne – bleibt, wo es ist. Ob Sie später mehr Module nutzen, entscheiden Sie.
Bleiben unsere Geräte und Leitstellen im Einsatz?
Ja. Geräte, Leitstellen und Ihre gewohnten Abläufe bleiben unverändert. Eigene oder verbundene Leitstellen können angebunden werden – die Übergangslösung greift ausschließlich bei Kostenvoranschlag und Abrechnung.
Wie schnell können wir starten?
In der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen nach Beauftragung. Die Schulung läuft remote und dauert etwa eine Stunde je Team. Bewährt hat sich ein Pilot mit einer Einheit, bevor der Rollout auf weitere folgt.
Was kostet die Übergangslösung?
Die reine Softwarenutzung beginnt bei 0,35 € netto je aktiver Lizenz und Monat. Der Umfang ist modular – bis hin zur vollständigen Versorgung. Antragsstrecke und Absetzungsbearbeitung sind in jedem Modell enthalten; Absetzungen bearbeiten wir ohne Fallpauschale und ohne Erfolgsprovision.
Wer rechnet mit den Kassen ab?
Wahlweise Sie selbst: Die Abrechnung kann direkt unter Ihren eigenen IK-Nummern laufen – ohne Abrechnungszentrum und ohne Factoring-Abschlag. Alternativ übernimmt das GKV-Abrechnungsmodul von DCO Care OS den kompletten Weg ab 0,56 € pro Datensatz und Monat inklusive Factoring.
In 2–4 Wochen eKV-fähig – ohne Ihre Systeme anzufassen
Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage – Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob die Übergangslösung für Sie passt, und ein konkretes Angebot.
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