Hausnotruf-Bestand migrieren: bestehende Versorgungen übernehmen statt neu aufbauen
Sie betreiben bereits hunderte oder tausende Hausnotruf-Versorgungen – aber Verwaltung, Absetzungen und Retouren wachsen schneller als der Bestand? Dann brauchen Sie keinen Neuanfang: Bestehende Versorgungen lassen sich per Stichtag in einen Standardprozess überführen – mit Stammdatenimport, Leitstellen- und Abrechnungswechsel, in der Regel ohne dass Ihre Endkunden etwas davon merken.
Bestandsmigration besprechenDCO Care OS ansehenWann sich eine Bestandsmigration lohnt
Bei den meisten Leistungserbringern ist organisch zwischen 3.000 und 7.000 Versorgungen Schluss – nicht, weil der Markt fehlt, sondern weil die Verwaltung nicht mitwächst. Die ersten Probleme zeigen sich oft schon ab etwa 500 Versorgungen, ab 1.000 häufen sie sich, ab 1.500 wird der Organisationsaufwand enorm. Wer an diesem Punkt weiterwachsen will, braucht keinen zusätzlichen Sachbearbeiter, sondern einen anderen Prozess.
Absetzungen explodieren
Mit wachsendem Bestand steigen Absetzungen überproportional – und jede kostet doppelt: entgangene Vergütung plus Rückholung, Abmeldung und Kundenkontakt. Wie ein systematisches Absetzungsmanagement gegensteuert, zeigen wir separat.
Retouren binden Personal
Rückholung, Reinigung und Wiedereinsatz der Geräte werden ab einer gewissen Größe zum eigenen Betrieb im Betrieb – oft ohne klare Prozesse.
Insellösungen skalieren nicht
Excel-Listen, E-Mail-Postfächer und getrennte Systeme für Antrag, Leitstelle und Abrechnung erzeugen manuelle Fehler, die mit jedem weiteren Hundert Versorgungen teurer werden.
So läuft die Migration ab
Eine Bestandsmigration ist kein Datenexport, sondern ein geordneter Betriebsübergang mit klarem Stichtag – in fünf Schritten:
Bestandsanalyse
Gemeinsame Sichtung von Verträgen, Kassenzuordnung, Gerätepark und Datenqualität. Ergebnis: ein Migrationsplan mit Stichtag.
Stammdatenimport
Versicherten-, Vertrags- und Gerätedaten werden strukturiert in das DCO Care OS übernommen – Dubletten und Lücken werden dabei bereinigt.
Leitstellenwechsel
An- und Abmeldung bei der Leitstelle sind Teil des Prozesses. Das Gerät bleibt in der Regel beim Kunden und wird umgeschaltet.
Abrechnung umstellen
Die GKV-Abrechnung läuft ab dem Stichtag zentral weiter – inklusive Factoring und ohne Abrechnungslücke. Bestandsübernahmen werden den Kassen angezeigt.
Regelbetrieb
Bestand und Neugeschäft laufen ab jetzt im selben Standardprozess: Antrag, eKV, Welcomecall, Versand, Retoure, Mahnwesen.
Was beim Endkunden ankommt: möglichst wenig
Eine gute Migration erkennt man daran, dass Ihre Endkunden sie kaum bemerken. Genau darauf ist der Prozess ausgelegt:
Gerät bleibt in der Regel
Umschaltung statt Neuversorgung. Ob ein Tausch nötig ist, hängt vom Gerätemodell und der Leitstellen-Kompatibilität ab – wo er nötig ist, läuft er als geordneter Versand- und Retourenprozess.
Ihre Marke bleibt
Anschreiben, Antragsstrecke und Ansprechpartner tragen weiterhin Ihren Namen – White Label ist Standard, kein Zusatzprodukt.
Keine Abrechnungslücke
Die Umstellung erfolgt zum Stichtag. Genehmigte Versorgungen laufen weiter, die Abrechnung geht nahtlos in den zentralen Prozess über.
Woran Migrationen scheitern – und wie nicht
Die typischen Risiken liegen selten in der Technik, fast immer in den Daten und im Übergang: fehlende oder veraltete Versichertennummern, nicht angezeigte Bestandsübernahmen bei den Kassen, offene Mahn- und Retourenfälle, die im alten System weiterlaufen, und Altprozesse, die parallel bestehen bleiben. Deshalb steht die Bestandsanalyse am Anfang – und deshalb gibt es einen klaren Stichtag: Ab dann gilt ein Prozess, nicht zwei. Offene Fälle werden vor dem Übergang aufgeräumt oder gezielt mitgenommen, damit der Regelbetrieb sauber startet.
Erfahrung, auf die Sie migrieren
20.000+ aktive Versorgungen
in Fulfillment & Verwaltung – der Standardprozess, in den Ihr Bestand überführt wird, läuft täglich im Großbetrieb.
100.000+ verarbeitete Anträge
Digitale Antrags- und Genehmigungsstrecke inklusive eKV – auch für Ihr Neugeschäft nach der Migration.
30+ Leistungserbringer
vertrauen im laufenden Betrieb auf DCO – vom regionalen Anbieter bis zum wachstumsstarken Partner.
Bis zu 82 % Genehmigungsquote
im Neugeschäft (Segment-Durchschnitt ca. 50 %) – durch saubere Anträge, Erfahrung und klare Kassenkommunikation.
Häufige Fragen zur Bestandsmigration
Muss der Endkunde ein neues Gerät erhalten?
In der Regel nicht. Meist wird das vorhandene Gerät auf die neue Leitstellen- und Verwaltungsstruktur umgeschaltet. Ob ein Tausch nötig ist, hängt vom Gerätemodell und dessen Leitstellen-Kompatibilität ab – falls ja, läuft er als geordneter Versand- und Retourenprozess.
Wie lange dauert eine Bestandsmigration?
Das hängt von Bestandsgröße und Datenqualität ab. Entscheidend ist weniger die Kalenderzeit als ein sauberer Stichtag: Die Bestandsanalyse liefert einen Migrationsplan, ab dem Stichtag läuft alles in einem Prozess.
Was passiert mit laufenden Genehmigungen und Verträgen?
Genehmigte Versorgungen laufen weiter. Bestandsübernahmen werden den Kassen angezeigt, die GKV-Abrechnung wird zum Stichtag auf den zentralen Prozess umgestellt – ohne Abrechnungslücke.
Können auch Bestände mit mehreren tausend Versorgungen migriert werden?
Ja. Der Standardprozess, in den migriert wird, betreibt bereits mehr als 20.000 aktive Versorgungen – auch Bestände im vierstelligen Bereich lassen sich so überführen.
Bleibt unsere Marke nach der Migration erhalten?
Ja. Antragsstrecke, Anschreiben und Kundenkommunikation laufen als White Label weiter unter Ihrem Namen – Ihr Endkunde bleibt Ihr Endkunde.
Bestandsmigration unverbindlich prüfen lassen
Schildern Sie uns Bestandsgröße, Gerätepark und aktuelle Prozesse. Wir sagen Ihnen offen, was eine Migration bringt, wo die Stolpersteine liegen – und wie Ihr Stichtag aussehen kann.
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