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DCO Care OS · Reporting & Steuerung

Hausnotruf nicht nur betreiben. Hausnotruf steuern.

Anträge, Genehmigungsquoten, Durchlaufzeiten, Gerätebestand, Absetzungen: Wer Hausnotruf skaliert, braucht mehr als Rohdaten. DCO liefert entscheidungsfähige Reports – automatisch, verständlich und mit Vergleichswerten, die ein einzelner Anbieter allein nicht haben kann.

Der Unterschied: Ein einzelner Leistungserbringer sieht nur die eigenen Fälle. DCO betreibt die Versorgung über viele Leistungserbringer und Kassen hinweg – auf derselben digitalen Antragsstrecke. Erst dadurch werden Ihre Kennzahlen vergleichbar: nicht „Ihre Quote ist niedrig", sondern „Ihre Quote bei dieser Kasse liegt unter dem DCO-Durchschnitt vergleichbarer Anträge – und das ist der Haupttreiber".

Steuern, bevor es entgleitet

Die meisten Unternehmer spüren früh, dass etwas nicht stimmt – können es aber nicht festmachen. Genau dafür ist das Reporting gebaut: Es erklärt, woher das Gefühl kommt, zeigt, wo sich ein Problem abzeichnet, und liefert den Ansatzpunkt zum Gegensteuern – solange die Korrektur noch klein und günstig ist.

Geräte, bevor sie knapp werden: Aus Lagerbestand, Genehmigungsrate und Versandtakt ergibt sich rechnerisch Ihre Reichweite. Sie sehen heute, wenn die Geräte bei gleichbleibendem Zulauf in drei Wochen ausgehen – und bestellen nach oder weichen auf Miet- und Finanzierungsmodelle aus, bevor Versorgungen warten müssen.
Kassen, bevor sich Ablehnungen aufsummieren: Weicht eine Kasse deutlich vom DCO-Durchschnitt vergleichbarer Anträge ab – einem Vergleichswert, den ein einzelner Anbieter allein nicht hat –, sehen Sie es sofort statt am Quartalsende. Inklusive der häufigsten Ablehnungsgründe genau dieser Kasse.
Absetzungen, bevor sie entstehen: Absetzungen fallen nicht vom Himmel – sie kündigen sich in Frühindikatoren an: offene Rückmeldungen, fehlende Unterlagen, auffällige Statusmuster. Wer diese Punkte abarbeitet, solange sie offene Vorgänge sind, verhindert die Absetzung, statt sie später teuer aufzuarbeiten.

Drei Ebenen, ein Ziel: Sie sehen früher, wo Sie eingreifen müssen

1 · Der Tages-Überblick. Die wichtigsten Bewegungen und Abweichungen kommen automatisch zum Entscheider: neue Anträge, Genehmigungen, versandbereite Fälle, überfällige Kostenvoranschläge, Reichweite des Gerätebestands. Kein Dashboard-Suchen – die Zahlen kommen zu Ihnen.
2 · Der Leistungserbringer-Report. Wöchentlich oder monatlich, je nach Bedarf: Antragsentwicklung, Genehmigungsquote mit Tendenz, offene Kostenvoranschläge mit Liegezeiten, Durchlaufzeiten je Prozessschritt, Statusverteilung des Bestands, Gerätebestand mit 14-Tage-Bedarf, Umsatz-Hochrechnung und Prognose – plus Kassenvergleich gegen den anonymisierten DCO-Durchschnitt und automatisch erkannte Auffälligkeiten mit konkreten Handlungshinweisen.
3 · Die Ad-hoc-Analyse. Partner- und Antragsquellen, Kampagnen, Zeiträume: In wenigen Minuten sehen Sie, welche Quelle liefert, wo Stornos herkommen und welche Ablehnungsgründe sich häufen – inklusive Wochenverlauf und Bewilligungsquote je Quelle.

So liest sich das im Report

Ein Beispiel, wie aus Zahlen Steuerung wird: „Ihre Genehmigungsquote bei Kasse A liegt 9 Prozentpunkte unter dem DCO-Durchschnitt vergleichbarer Anträge. Haupttreiber sind unvollständige Angaben im Antrag – priorisieren Sie die Nacharbeit dieser Fälle." Das ist keine Statistik zum Abheften, sondern eine Managemententscheidung mit Adresse. Welche Spannweiten zwischen den Kassen real sind, zeigt der öffentliche DCO Hausnotruf-Benchmark.

Vier Beispieldarstellungen – so sieht das aus

Alle Werte in den folgenden Darstellungen sind frei erfunden und dienen nur der Veranschaulichung des Formats.

Beispiel 1 · Tages-Überblickfiktive Werte

12neue Anträge7Genehmigungen5versandbereit3KV über 30 Tage offen21 TGerätereichweite

Hinweis des Tages: Zwei der drei überfälligen Kostenvoranschläge liegen bei derselben Kasse – gebündeltes Nachfassen empfohlen.

Beispiel 2 · Kassen-Benchmark aus dem Leistungserbringer-Reportfiktive Werte

Kasse (Beispiel)Ihre QuoteDCO-DurchschnittDifferenz
Kasse A81 %85 %−4 pp
Kasse B47 %58 %−11 pp
Kasse C22 %45 %−23 pp
Kasse D63 %61 %+2 pp
Kasse E35 %38 %−3 pp

Lesart: Kasse C ist der größte Hebel – 23 Prozentpunkte Differenz bei laufendem Antragsvolumen. Der Report liefert dazu die häufigsten Ablehnungsgründe genau dieser Kasse, damit die Nacharbeit dort ansetzt, wo sie wirkt.

Beispiel 3 · Antragseingänge je Woche aus der Quellen-Analysefiktive Werte

42
55
38
61
72
66
Woche 1Woche 2Woche 3Woche 4Woche 5Woche 6

Lesart: Der Sprung in Woche 5 fällt mit dem Start einer neuen Quelle zusammen – ob die Qualität stimmt, zeigt die zugehörige Bewilligungsquote je Quelle im selben Report.

Beispiel 4 · Automatische Auffälligkeitenfiktive Werte

  • Versandabbrüche liegen 9 Prozentpunkte über Ihrem 90-Tage-Schnitt – Begrüßungsanruf-Leitfaden und Indikationsprüfung schärfen.
  • Liegezeit offener Kostenvoranschläge steigt (Ø 19 Tage) – Nachfassliste wurde erzeugt und priorisiert.
  • Quelle „Aktion Region Nord" zeigt 31 % Stornoquote – Datenqualität der Anträge aus dieser Quelle prüfen.

Vergleichswerte ja – Einblick in fremde Daten nein

Alle Vergleichswerte sind anonymisierte Durchschnitte über viele Anträge. Sie sehen nie die Daten eines anderen Partners, und kein anderer Partner sieht Ihre. Genau so ist auch der öffentliche Benchmark aufgebaut: Kassen anonymisiert, Werte aggregiert, Methodik offengelegt.

Teil der Infrastruktur, kein Zusatzprojekt

Reporting und KPIs sind Bestandteil von DCO Care OS – frei konfigurierbar, inklusive Ablehnungsgründen je Kasse und regionaler Bestandsanalyse. Sie müssen dafür weder ein BI-Projekt aufsetzen noch Daten exportieren: Die Zahlen entstehen dort, wo Ihre Versorgung ohnehin läuft. Mehr zum Fundament: Was ist Hausnotruf-Infrastruktur? und die Software dahinter.

Häufige Fragen zu Reporting & Steuerung

Was enthält der Leistungserbringer-Report konkret?

Antragsentwicklung, Genehmigungsquote mit Tendenz, offene Kostenvoranschläge und Liegezeiten, Durchlaufzeiten, Statusverteilung, Gerätebestand mit 14-Tage-Bedarf, Umsatz-Hochrechnung, Kassenvergleich gegen den anonymisierten DCO-Durchschnitt sowie automatisch erkannte Auffälligkeiten mit Handlungshinweisen.

Sehe ich Daten anderer Leistungserbringer?

Nein. Vergleichswerte sind ausschließlich anonymisierte Durchschnitte über viele Anträge. Daten einzelner Partner sind weder einsehbar noch ableitbar – in beide Richtungen.

Kann ich einzelne Partner- oder Antragsquellen auswerten?

Ja. Die Ad-hoc-Analyse zeigt je Quelle und Zeitraum Anträge, Bewilligungsquote, Ablehnungsgründe und Wochenverlauf – so sehen Sie, welche Quelle Qualität liefert und wo Stornos entstehen.

Woher weiß DCO, was ein „guter" Wert ist?

Aus dem laufenden Betrieb über viele Leistungserbringer und Kassen auf derselben digitalen Antragsstrecke. Diese Basis veröffentlicht DCO in aggregierter Form auch im öffentlichen Hausnotruf-Benchmark.

Ist das Reporting im Modell enthalten oder ein Zusatzmodul?

Frei konfigurierbare KPIs und Reporting sind Bestandteil von DCO Care OS. Umfang und Rhythmus der Reports werden auf Ihre Rolle zugeschnitten – vom Tages-Überblick bis zum Monatsreport.

Kann DCO Probleme erkennen, bevor sie entstehen?

Keine Glaskugel, sondern Rechnung und Vergleich: Reichweiten werden aus Ihren laufenden Zahlen hochgerechnet, Kassenabweichungen gegen den anonymisierten DCO-Durchschnitt erkannt und Absetzungs-Frühindikatoren wie offene Rückmeldungen oder fehlende Unterlagen automatisch markiert – jeweils mit konkretem Handlungshinweis, solange Gegensteuern noch einfach ist.

Ihre Zahlen. Ihre Steuerung.

Wir zeigen Ihnen an Ihrem eigenen Bestand, wie der Report aussieht – und wo Ihre größten Hebel liegen.

Kontakt aufnehmen Zum Benchmark

DCO. Die Infrastruktur für den Hausnotruf.

Beispielwerte auf dieser Seite sind illustrativ und anonymisiert. Vergleichswerte im Report basieren auf aggregierten Betriebsdaten der DCO-Plattform; keine Zusicherung für Einzelfälle.