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Die Infrastruktur für den Hausnotruf.
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PNOG-Radar · Stand: 1. November 2026

Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG): Der aktuelle Stand – nüchtern eingeordnet

Für Anbieter von Pflegehilfsmitteln ist das PNOG das wichtigste Gesetzesvorhaben: Der Regierungsentwurf streicht den separaten Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel (heute 42 €/Monat) zum 1. Januar 2027. Als Gesetz beschlossen ist noch nichts – das Kabinett hat am 30. September 2026 den Regierungsentwurf verabschiedet. Diese Seite hält den Stand laufend aktuell – mit Quellen, ohne Panik.

Zuletzt geprüft am 1. November 2026 – Aktualisierung in Vorbereitung.

Zur Ampel-BewertungIhre Optionen als Anbieter

Auf einen Blick · Regierungsentwurf vom 30. September 2026

Kabinett hat beschlossen – das ändert sich, das bleibt, das folgt

Drei Themen zum Ausklappen – wer es lesen will, klickt auf die Überschrift.

Geändert gegenüber dem Referentenentwurf+ ausklappen– einklappen
  • Entlastungsbudget in Pflegegrad 2 und 3 niedriger: 380 € statt 386 €, 630 € statt 638 €
  • Überbrückungsbudget einheitlich bis 2.285 € im Jahr (Pflegegrad 2–5)
  • Gestrichen: Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige, längere Stufen der Heim-Zuschläge, hälftige Auszahlung in den ersten drei Monaten
  • Pflegebegleitung erst ab 2029
Unverändert+ ausklappen– einklappen
  • Gesonderte Kassenfinanzierung der Pflegebox nach § 40 Abs. 2 SGB XI (bis 42 €) entfällt – ohne Übergangsregel; die Produkte dürfen weiter angeboten werden
  • Pflegegrad 1: kein Entlastungsbetrag, kein Sozialraumbudget
  • Sozialraumbudget 175 € (bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 300 €)
  • Geplantes Inkrafttreten: 1. Januar 2027 · Hausnotruf nicht erfasst
Was jetzt folgt+ ausklappen– einklappen
  • 9. Oktober 2026: Haushaltsausschuss billigt ein weiteres Bundesdarlehen von bis zu 700 Mio. € – 2026 fließen damit 3,9 Mrd. € Darlehen in die Pflegeversicherung
  • 9. Oktober 2026: Regierungsentwurf dem Bundesrat zugeleitet (Drucksache 587/26, als besonders eilbedürftig bezeichnet; federführend Gesundheitsausschuss)
  • 14. Oktober 2026: Strukturkommission Pflege vom Kabinett eingesetzt – 13 Mitglieder, Vorsitz Prof. Dr. Georg Cremer, Co-Vorsitz Prof. Gabriele Kuhn-Zuber; erste Vorschläge Ende Januar 2027 angekündigt, Strukturreform zum 1. Juli 2027 angestrebt (Ziel, kein Beschluss)
  • 27. Oktober 2026: Strukturkommission Pflege hat sich konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen – Vorschläge bis Ende Januar 2027 angekündigt; Anhörungen von Betroffenen, Leistungserbringern und Kommunen vorgesehen
  • 5. November 2026: 1. Lesung im Bundestag (vom Bundestag für Donnerstag, 9 Uhr, mit 60 Minuten terminiert; anschließend Überweisung an den Gesundheitsausschuss – Termine können sich verschieben)
  • 11. oder 25. November 2026: Anhörung im Gesundheitsausschuss
  • 20. November 2026: 1. Durchgang im Bundesrat (Stellungnahme; Tagesordnung erscheint ca. 17. November)
  • 11. Dezember 2026: 2./3. Lesung im Bundestag
  • 18. Dezember 2026: 2. Durchgang im Bundesrat – letzte Sitzung des Jahres, nötig, damit der 1. Januar 2027 hält
  • Danach: 2028 Notdienst ambulante Pflege, 2029 Pflegebegleitung; ab Juli 2027 sollen Vorschläge der Strukturkommission umgesetzt werden (Ziel)

Für Anbieter gilt bis zum Inkrafttreten: Ansprüche, Verträge und Abrechnung laufen unverändert weiter. Beschlossen ist ein Gesetzentwurf, kein Gesetz. Termine nach den Sitzungskalendern von Bundestag und Bundesrat; die Tagesordnungen stehen noch aus.

Der PNOG-Zeitstrahl

5. November 20261. Lesung Bundestag (vom Bundestag terminiert)
11. oder 25. November 2026Anhörung Gesundheitsausschuss (geplant)
20. November 20261. Durchgang Bundesrat (Plenarsitzung; Tagesordnung folgt)
11. Dezember 20262./3. Lesung Bundestag (geplant)
18. Dezember 20262. Durchgang Bundesrat (geplant) – letzte Sitzung 2026, nötig für den Start am 1. Januar
1. Januar 2027geplantes Inkrafttreten
Januar 2027Strukturkommission Pflege: erste Vorschläge Ende Januar angekündigt
1. Juli 2027Zweite Reformstufe angestrebt (Ziel, kein Beschluss)
1. Januar 2028Notdienst ambulante Pflege (§ 39a – im Entwurf)

Stand: 1. November 2026 · blau = möglich · gold = Frist/Ziel · goldener Ring = heute · mobil wischen

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Wo steht das PNOG aktuell? Das Lagebild

Neu – 22. Oktober 2026: SPD kündigt Nachbesserungen im Bundestag an. Die SPD-Bundestagsfraktion will den Regierungsentwurf im parlamentarischen Verfahren nachbessern (Christos Pantazis gegenüber dpa, 22.10.2026). Genannt werden eine wirksame Begrenzung der Eigenbelastung, der Schutz wichtiger Pflegeleistungen und eine Entlastung der Kommunen bei der Hilfe zur Pflege. Rückenwind kommt aus den Ländern: Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland fordern in einer Beschlussvorlage zur Ministerpräsidentenkonferenz eine Überarbeitung des Kabinettsentwurfs. Welche Leistungen konkret nachverhandelt werden, ist offen – der Ausgang ebenso. Planungsgrundlage bleibt der Regierungsentwurf vom 30. September; die 1. Lesung hat der Bundestag für den 5. November angesetzt.

Neu – 14. Oktober 2026: Strukturkommission eingesetzt, Bundesrat befasst. Das Bundeskabinett hat die Pflegestrukturkommission eingesetzt: 13 Mitglieder, Vorsitz Prof. Dr. Georg Cremer, Co-Vorsitz Prof. Gabriele Kuhn-Zuber. Erste Vorschläge sollen Ende Januar 2027 vorliegen; Ziel der Bundesregierung ist eine Strukturreform zum 1. Juli 2027 – ein Ziel, kein Beschluss. Bereits am 9. Oktober wurde der Regierungsentwurf dem Bundesrat zugeleitet (Drucksache 587/26, als besonders eilbedürftig bezeichnet). Am PNOG selbst ändert beides nichts: Der Regierungsentwurf bleibt die Planungsgrundlage; Änderungen sind erst über Änderungsanträge im Bundestag oder Forderungen der Länder möglich. Mehr dazu: Strukturkommission Pflege.

Neu – 30. September 2026 (Nachtrag): Der Regierungsentwurf liegt vor. Der Abgleich der Kabinettsfassung mit dem Referentenentwurf zeigt: Das Kernstück bleibt. Der eigenständige Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (§ 40 Abs. 2 SGB XI) wird gestrichen – also die gesonderte Kassenfinanzierung der Pflegebox mit bis zu 42 € im Monat. Die Produkte dürfen weiter angeboten werden, sollen künftig aber aus dem Entlastungsbudget (bisher Pflegegeld) bezahlt werden. Das Entlastungsbudget fällt in den Pflegegraden 2 und 3 etwas niedriger aus als im Referentenentwurf (380 statt 386 € bzw. 630 statt 638 €), in den Pflegegraden 4 und 5 bleibt es nahezu gleich (890 bzw. 1.080 €). Pflegegrad 1 verliert den Entlastungsbetrag vollständig und erhält kein Sozialraumbudget (175 €, bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 300 €); wer schon eingestuft ist, verliert seinen Pflegegrad nicht allein wegen der neuen Punkteschwellen. Gestrichen wurden gegenüber dem Referentenentwurf die Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige, die um sechs Monate verlängerten Stufen der Heim-Leistungszuschläge und die hälftige Auszahlung des Entlastungsbudgets in den ersten drei Monaten. Das Überbrückungsbudget beträgt einheitlich bis zu 2.285 € im Jahr. Die Pflegebegleitung startet erst 2029, der Notdienst in der ambulanten Pflege 2028; der Zuschlag für Kinderlose steigt 2027 um 0,3 Prozentpunkte. Laut Finanzübersicht sollen ab 1. Juli 2027 Vorschläge der Strukturkommission umgesetzt werden. Inkrafttreten bleibt der 1. Januar 2027. Der Hausnotruf (Produktgruppe 52) ist vom Entwurf nicht erfasst. Quelle: Gesetzentwurf der Bundesregierung, Kabinettsfassung vom 30. September 2026.

Neu – 30. September 2026: Kabinett beschließt das PNOG. Nach Verhandlungen bis zuletzt hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf von Minister Linnemann zur Neuordnung der Pflegeversicherung beschlossen (dpa aus Regierungskreisen, tagesschau, 30.09.2026). Den Abgleich der Kabinettsfassung mit dem Referentenentwurf finden Sie im Nachtrag darüber. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios beschließt die Koalition zunächst ein Stabilisierungspaket; zugleich soll es mehr Tempo bei den Strukturreformen geben – die Einberufung einer Kommission soll bereits in der kommenden Woche beschlossen werden. Mit dem Beschluss beginnt das parlamentarische Verfahren; der Zeitplan bis zum im Entwurf genannten 1. Januar 2027 bleibt eng, ist aber wieder erreichbar. Für Anbieter gilt: Beschlossen ist ein Entwurf, kein Gesetz – Ansprüche, Verträge und der laufende Betrieb bleiben unverändert, bis Bundestag und Bundesrat entschieden haben.

Neu – Anbieter beziffern ihre Risiken (4. September 2026): Erstmals nennen Pflegeunternehmen konkrete Größenordnungen. Ein Essener Pflegedienst veranschlagt rund zehn Prozent Umsatzrisiko, ein großer ambulanter Anbieter aus Duisburg bis zu 25 Prozent. Einstellungsstopps und die Prüfung auslaufender Verträge laufen bereits – also vor jedem Beschluss. Berichtet von der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und ZukunftPflege NRW.

Neu – Finanzlage der Pflegeversicherung (1. September 2026): Der GKV-Spitzenverband hat für die soziale Pflegeversicherung „Alarmstufe Rot“ ausgerufen: Im ersten Halbjahr 2026 lief trotz Bundesdarlehen ein Defizit von rund 770 Millionen Euro auf – die Ausgaben stiegen um elf Prozent, die Beitragseinnahmen nur um 3,9 Prozent. Für die Ampel-Bewertung heißt das: Der Spardruck auf die PNOG-Beratungen steigt – Leistungen, die der Entwurf ohnehin umbauen will, darunter der separate Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, geraten eher stärker unter Rechtfertigungsdruck. Rechtlich ändert sich dadurch heute nichts: Anspruch, Antrag, Genehmigung und die 42 Euro monatlich gelten unverändert weiter.

Der Termin

Nach drei verstrichenen Terminen (2., 16. und 23. September) hat das Kabinett das PNOG am 30. September beschlossen. Als Nächstes folgt das parlamentarische Verfahren.

Was das bedeutet

Nur ein Beschluss am 2. September hätte das parlamentarische Verfahren ab dem 10. September und damit ein geordnetes Inkrafttreten zum 01.01.2027 zugelassen. Jeder spätere Termin heißt: engeres Verfahren oder späterer Start – nicht Entwarnung.

Das Signal

Am 23. August wurde die Rentenkürzung für pflegende Angehörige zurückgenommen – der politisch lauteste Punkt. Pflegegrad-1-Ausschluss, Neuordnung der 42-€-Leistung und Budgetstruktur stehen unverändert im Entwurf. Das lässt sich lesen als: Nachgebessert wird dort, wo der Druck am größten ist – der Rest soll kommen wie geplant.

Kurz: Die Verzögerung vergrößert das Zeitfenster nicht – sie macht es nur unübersichtlicher.

Darauf schauen wir beim Kabinettsbeschluss vom 30. September

Kabinettsbeschluss erfolgt, der Regierungsentwurf liegt vor. Entscheidend war vor allem eines: Was hat es aus dem Referentenentwurf in den Regierungsentwurf geschafft? Unsere Prüfliste:

  • Bleibt die 42-€-Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch im Entlastungsbudget aufgelöst?
  • Bleibt der bisherige eigenständige Anspruch (§ 40 Abs. 2 SGB XI) gestrichen?
  • Pflegegrad 1: weiterhin ohne Zugang zum Sozialraumbudget?
  • Sozialraumbudget: bleiben 175 € bzw. 300 € bis zum vollendeten 25. Lebensjahr unverändert?
  • Kommen Übergangs- oder Bestandsschutzregelungen hinzu?
  • Was passiert mit den Verträgen nach § 78 SGB XI?
  • Bleibt der 1. Januar 2027 als Starttermin?

Unsere Antworten nach Abgleich der Kabinettsfassung:

  • 42-€-Pauschale: geht im Entlastungsbudget auf; Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden aus dem Anspruch nach § 40 Abs. 1 ausdrücklich ausgenommen.
  • § 40 Abs. 2 SGB XI: gestrichen.
  • Pflegegrad 1: weiterhin kein Sozialraumbudget, der Entlastungsbetrag entfällt vollständig.
  • Sozialraumbudget: unverändert 175 € bzw. 300 € bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.
  • Übergangsschutz: nur für den Pflegegrad selbst (keine Herabstufung allein wegen neuer Schwellen) und für stationäre Pflegegrad-1-Zuschüsse aus 2026 – keine Übergangsregel für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
  • § 78-Verträge: keine eigene Übergangsregelung im Entwurf.
  • Starttermin: 1. Januar 2027; Beitragsänderungen für Ehepartner und Minijobs 2028, Pflegebegleitung 2029.

Den vollständigen Abgleich mit dem Referentenentwurf haben wir am 30. September 2026 durchgeführt; Änderungen im parlamentarischen Verfahren gleichen wir fortlaufend ab.

Regierungsentwurf vom 30. September 2026: alle Änderungen auf einen Blick

Was das Kabinett beschlossen hat – Leistung für Leistung, bisher gegen künftig. Stand: Regierungsentwurf; das parlamentarische Verfahren läuft, Änderungen bleiben möglich.

→ Zum Vergleichen seitlich wischen

LeistungBisherRegierungsentwurf (ab 1.1.2027)Wen es trifft
Entlastungsbetrag § 45b131 €/Monat, Pflegegrade 1–5, ansparbar, frei für Pflegedienste, Tagespflege, § 45a-AngeboteSozialraumbudget: 175 €/Monat, 300 € bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, nur Pflegegrade 2–5; streng zweckgebunden für anerkannte Angebote nach § 45a (§ 45b Abs. 1 S. 2). Ambulante Dienste sowie Tages- und Nachtpflege sind nicht mehr darüber finanzierbar. Ansparen entfällt.§ 45a-Anbieter gewinnen den Kanal exklusiv; Pflegedienste und Tagespflege verlieren ihn
§ 45a-AngeboteAnerkennung nach LandesrechtZusätzlich Zulassung nach § 72 als ambulante Betreuungseinrichtung möglich – dann Leistungen im Umfang des Sachleistungsbudgets. Schließt gleichzeitige Landesanerkennung oder Nachbarschaftshilfe aus. Vertiefung: § 45a oder § 72Professionelle Betreuungs- und Alltagshilfe-Anbieter
Pflegegrad 1131 € Entlastungsbetrag + 42 € VerbrauchshilfsmittelAnspruch nach § 45b entfällt vollständig (§ 28a führt ihn nicht mehr auf). Ersatz: Pflegebegleitung nach § 7c – erst ab 1. Januar 2029; bis dahin Beratung nach § 37 Abs. 3. Beziffert mit 800 Mio. € Minderausgaben ab 2027, 1 Mrd. € ab 2029.Alle Anbieter mit PG-1-Kundenanteil
UmwandlungsanspruchBis zu 40 % der Sachleistung für § 45a-AngeboteGestrichen.§ 45a-Anbieter, Pflegedienste
Zuschuss § 43 Abs. 3Zuschuss für vollstationäre Pflege bei PG 1Für Neufälle gestrichen; Bestandsfälle mit Besitzstandsschutz nach § 144 Abs. 7.Stationäre Einrichtungen
Förderung § 45c25 Mio. €/Jahr (Pflegeversicherung)125 Mio. €/Jahr; mit Länder- und Kommunalanteil bis 250 Mio. €. Förderfähig künftig auch dauerhafte Strukturen und Tagesbetreuung.Kommunen, Träger von Alltagsunterstützung
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch § 40 Abs. 242 €/Monat als eigene Pauschale (Pflegebox)Gestrichen zum 1. Januar 2027, § 40 Abs. 2 entfällt. Ausgaben sollen ausgabenneutral in Sachleistungsbudget (§ 36) und Entlastungsbudget (§ 37) aufgehen; im häuslichen Setting werden Handschuhe, Desinfektion & Co. künftig typischerweise aus dem Pflegegeld bezahlt.Pflegebox-Anbieter, Sanitätshäuser, Apotheken, Homecare
Sachleistungsbudget § 36Pflegesachleistung je Pflegegrad890 € (PG 2) · 1.590 € (PG 3) · 2.090 € (PG 4) · 2.530 € (PG 5)Pflegedienste
Überbrückungsbudget § 39Verhinderungs- und Kurzzeitpflege getrenntNeu: 2.285 €/Jahr für Kurzzeitpflege und – ab 2028 – ambulante Notdienste nach § 39a. Übergangsregel 2027 schließt reguläre zugelassene Pflege- und Betreuungsdienste ein.Pflegedienste, Kurzzeitpflege, Hausnotruf-Anbieter (Notdienst-Struktur)
TagespflegeAnrechnungsfrei neben Sachleistung, Pflegegeld, KombinationBleibt anrechnungsfrei. Verliert aber den Entlastungsbetrags-Kanal (siehe Sozialraumbudget).Tagespflege-Einrichtungen
DynamisierungRegelmäßige Anpassung der LeistungsbeträgeLeistungsbeträge werden bis 2029 nicht dynamisiert.Alle Leistungserbringer
Hausnotruf § 40 Abs. 1 · Produktgruppe 52Monatliche Pauschale der PflegekasseNicht Gegenstand des Entwurfs – technisches Pflegehilfsmittel, Anspruch und Pauschale bleiben nach Regierungsentwurf unverändert.Hausnotruf-Anbieter: stabil
Zeitplan–Inkrafttreten 1. Januar 2027; Beitragsänderungen 2028; Pflegebegleitung 2029.Alle

Quelle: Regierungsentwurf PNOG (Kabinettsbeschluss 30. September 2026), Abgleich mit dem Referentenentwurf vom 5. Juni 2026. Redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung. Was das je Zielgruppe bedeutet: PNOG-Auswirkungen · Für Pflegebox-Anbieter: Von der Pflegebox zum Hausnotruf.

Worum es geht

Am 4./5. Juni 2026 hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz – PNOG) veröffentlicht. Kernpunkt für Hilfsmittel-Anbieter: Die monatliche Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel soll als eigenständiger Leistungsanspruch (§ 40 Abs. 2 SGB XI) entfallen und in eine allgemeine Budgetlogik überführt werden. Die Produkte dürften weiter angeboten werden – wegfallen soll ihre gesonderte Finanzierung über die Pflegekasse. Betroffen wären bundesweit mehrere hundert spezialisierte Anbieter, deren Versorgungsmodell auf dieser Pauschale aufbaut – vom digitalen Antrag über die Genehmigung bis zur monatlichen Belieferung.

Wichtig für die Einordnung: Es handelt sich um einen Gesetzentwurf. Das Kabinett hat den Entwurf am 30. September 2026 beschlossen; der Regierungsentwurf liegt vor, das parlamentarische Verfahren beginnt erst. Der heutige Anspruch, die Genehmigungspraxis und die Abrechnung gelten unverändert fort.

Ampel-Bewertung für Anbieter

BereichStatusEinordnung
Laufendes Geschäft mit Verbrauchs-Pflegehilfsmittelnstabil bis 31.12.2026Anspruch, 42-€-Pauschale, Verträge, Genehmigungsverfahren und Abrechnung gelten bis zum Inkrafttreten unverändert. Nach dem Regierungsentwurf endet dieser Weg am 1. Januar 2027.
PNOG-Umsetzung zum 01.01.2027unsicherDas Kabinett hat den Gesetzentwurf am 30. September 2026 beschlossen – nach drei verstrichenen Terminen und Nachverhandlungen mit der SPD. Der Regierungsentwurf hält am Kern fest, streicht aber unter anderem die Rentenbeitragskürzung und die verlängerten Heim-Zuschlagsstufen. Mit dem Beschluss ist ein Inkrafttreten zum 01.01.2027 wieder erreichbar, der Zeitplan durch Bundestag und Bundesrat bleibt aber eng – die angekündigte Ablehnung mehrerer Länder im Bundesrat ist das größte verbleibende Terminrisiko.
Versorgungsvertrag GKV-Spitzenverband (zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel)Grundlage entfällt 2027Der Vertrag nach § 78 Abs. 1 SGB XI läuft unbefristet. Kündbar ist er mit drei Monaten Frist zum Quartalsende, frühestens zum 31.12.2026 (§ 13 Abs. 2) – eine Kündigung zum 31.12.2026 hätte also bis zum 30.09.2026 vorliegen müssen. Wichtig: Auf eine Kündigung kommt es gar nicht an. Der Vertrag verweist auf § 40 Abs. 2 SGB XI – und genau diesen Absatz streicht der Regierungsentwurf ersatzlos. Ab dem 1. Januar 2027 fehlt dem Vertrag damit die gesetzliche Grundlage: Er bleibt formal bestehen, läuft für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel aber ins Leere.
Separater Anspruch auf Verbrauchs-Pflegehilfsmittel (§ 40 Abs. 2)entfällt nach RegierungsentwurfDer Regierungsentwurf vom 30. September 2026 streicht den separaten Anspruch zum 1. Januar 2027 ersatzlos – ohne Übergangsregel, ohne Abtretung an Anbieter. Die 42 € gehen im Entlastungsbudget (bisher Pflegegeld) auf. Offen ist nur noch, ob Bundestag oder Bundesrat den Anspruch zurückholen.
Wiederverwendbare PflegehilfsmittelstabilDer Anspruch auf technische Pflegehilfsmittel nach § 40 Abs. 1 SGB XI bleibt im Regierungsentwurf bestehen; ausgenommen werden nur die zum Verbrauch bestimmten.
Pflegegrad-Zugang (Neueinstufungen PG 1–3)ab 2027 unsicherDer Regierungsentwurf hebt die Punkteschwellen an: Pflegegrad 1 ab 15, Pflegegrad 2 ab 30, Pflegegrad 3 ab 50 Punkten. Für Neueinstufungen ab 2027 wird der Zugang damit schwerer. Wer bereits eingestuft ist, verliert seinen Pflegegrad nicht allein wegen der neuen Schwellen (§ 142b SGB XI-E) – verbindlich ist das erst mit dem Gesetzesbeschluss. Der Schutz gilt für den festgestellten Pflegegrad, nicht für alle bisherigen Leistungen: Bei Pflegegrad 1 entfallen Entlastungsbetrag und Verbrauchs-Pflegehilfsmittel trotzdem.
Hausnotrufnicht erfasstDer Hausnotruf ist auch vom Regierungsentwurf nicht erfasst; Anspruch und Pauschale von 32,13 € im Monat bestehen unverändert. So läuft die Versorgung über DCO. Konkrete Zahlen: der Hausnotruf-Benchmark.

Politische Einschätzung auf Basis öffentlicher Quellen, keine Rechtsberatung. Stand: 1. November 2026.

Bin ich betroffen? Die Schnell-Einordnung

Sechs typische Anbieter-Profile, ein Blick. Grundlage ist der Regierungsentwurf vom 30. September 2026 – Änderungen im Bundestag sind noch möglich.

Ihr GeschäftsmodellBetroffenheitKurz-Einordnung
Pflegebox / zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittelsehr hochDer Regierungsentwurf streicht die gesonderte Kassenfinanzierung nach § 40 Abs. 2 SGB XI zum 1. Januar 2027 (die Produkte dürfen weiter angeboten werden): Die 42 € gehen im Pflegegeld auf, eine Abrechnung mit der Kasse, eine Abtretung oder eine Übergangsregel gibt es nicht. Das Kerngeschäft über die Kasse endet damit; übrig bleibt der Verkauf an Selbstzahler. Details: Für Pflegebox-Anbieter.
Technische PflegehilfsmittelgeringDer Anspruch auf technische Pflegehilfsmittel nach § 40 Abs. 1 bleibt im Regierungsentwurf bestehen – betroffen sind nur die zum Verbrauch bestimmten.
Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45a)mittel – eher ChanceAus dem Entlastungsbetrag wird das Sozialraumbudget: 175 € statt 131 € ab Pflegegrad 2, ausschließlich für Alltagsangebote. Dafür fallen Pflegegrad 1, die 40-%-Umwandlung und das Ansparen weg, und die Vergütung wird auf das Niveau vergleichbarer Sachleistungen gedeckelt. Rechnung: Entlastungsbudget im Detail.
Ambulanter PflegedienstmittelDie Leistungslogik wird auf Budgets umgestellt; das Sozialraumbudget ist für Pflegedienste nicht mehr einsetzbar. Dafür steigt das Sachleistungsbudget leicht (890 bis 2.530 €), 2027 dürfen ambulante Dienste Akutversorgung über das Überbrückungsbudget leisten, ab 2028 kommt der Notdienst in der ambulanten Pflege (§ 39a).
Hausnotrufnicht betroffenAuch nach dem Regierungsentwurf laufen Anspruch und Abrechnung unverändert – wer will, kann unabhängig vom PNOG weiter skalieren. Einstieg: Hausnotruf anbieten.
Pflegebox + Alltagshilfe kombiniertgemischtDie Pflegebox verliert 2027 die Kassenabrechnung, die Alltagshilfe gewinnt über das Sozialraumbudget – aber nur ab Pflegegrad 2 und mit gedeckelter Vergütung. Für diese Kombination lohnt der genaue Blick besonders: Haushaltshilfe & Alltagshilfe.

Einschätzung auf Basis des Regierungsentwurfs, Stand: September 2026 – keine Rechtsberatung. Die Einstufungen können sich im Gesetzgebungsverfahren ändern.

Radar · Was das für Ihren Betrieb heißt

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Der Hausnotruf ist vom PNOG-Entwurf nicht erfasst – Antrag, Genehmigung und Abrechnung laufen unverändert. Ändert sich ein Stichtag, eine Kasse oder ein Übertragungsweg, ändern wir es in der Plattform – Sie lesen es hier, wir bauen es ein. Ihre Antragsstrecke, Ihre Abrechnung und Ihre Geräte laufen weiter wie gestern.

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DCO. Die Infrastruktur für den Hausnotruf.

Was wird aus was? Die Umbau-Logik im Überblick

Der Entwurf sortiert die Leistungen neu. Die wichtigsten Übergänge im Schnellüberblick – durchgerechnet haben wir sie in der Entlastungsbudget-Rechnung; die Beträge je Pflegegrad stehen im Überblick Entlastungsbudget 2027:

HeuteNach dem Entwurf
42-€-Pauschale für zum Verbrauch bestimmte PflegehilfsmittelGeht im Entlastungsbudget auf, das erst ab Pflegegrad 2 greift. Details: Für Pflegebox-Anbieter.
Entlastungsbetrag 131 € (§ 45b)Sozialraumbudget: 175 € monatlich, für Pflegebedürftige bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 300 € – ausschließlich für Angebote zur Unterstützung im Alltag.
PflegegeldEntlastungsbudget: 380 / 630 / 890 / 1.080 € je nach Pflegegrad (Regierungsentwurf; im Referentenentwurf 386 / 638 / 889 / 1.079 €).
PflegesachleistungSachleistungsbudget für die ambulante Pflege.
Verhinderungs- und KurzzeitpflegeGehen in den Budgets auf, ergänzt um ein Überbrückungsbudget von bis zu 2.285 € im Jahr.
Pflegegrad 1⚠️ Besonders betroffen: Der Entlastungsbetrag entfällt, das Sozialraumbudget gibt es nicht, und das Entlastungsbudget greift erst ab Pflegegrad 2.

Alle Beträge laut Regierungsentwurf vom 30. September 2026. Zeitachse und Stichtage: PNOG-Fahrplan.

Wie ist der Zeitplan beim PNOG? Was bisher passiert ist

Vom Referentenentwurf im Juni bis zum Kabinettsbeschluss am 30. September – die Chronik führen wir vollständig, zeigen sie aber nur auf Wunsch.

Chronik aufklappen: alle Stationen seit Juni 2026
  • 4./5. Juni 2026Das BMG veröffentlicht den Referentenentwurf des PNOG – inklusive Neuordnung des Anspruchs auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.
  • Juni/Juli 2026Verbändeanhörung: BVMed und weitere Verbände warnen vor Versorgungslücken und fordern den Erhalt eines eigenständigen, zweckgebundenen Leistungsanspruchs.
  • 29. Juli 2026Carsten Linnemann übernimmt das Bundesgesundheitsministerium von Nina Warken. Das PNOG wird in der Kabinettssitzung vom selben Tag nicht beschlossen.
  • 30. Juli 2026Die vorläufige Kabinettzeitplanung (Stand 24. Juli) meldet das PNOG als Tagesordnungspunkt für die Kabinettssitzungen im September an – mögliche Termine: 2., 16., 23. und 30. September. Kanzler Merz hatte die Reform zuvor für den Herbst angekündigt.
  • 31. Juli 2026Die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Kretschmer, Schulze und Voigt drohen in einer gemeinsamen Erklärung, dem PNOG im Bundesrat nicht zuzustimmen, und fordern tiefgreifende Änderungen am Entwurf.
  • Anfang August 2026Pflegeverbände fordern von Minister Linnemann eine substanzielle Überarbeitung vor der Kabinettsbefassung – vor allem zur vierjährigen Aussetzung der Tariftreue-Refinanzierung (§ 72 Abs. 3g SGB XI), zu Beratungsbesuchen und Entlastungsleistungen. Der bpa nennt die Zusammenlegung der Ansprüche eine „versteckte Leistungskürzung“ und fordert den Erhalt der zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel als eigenständige Leistung.
  • 6.–10. August 2026Die Kritik an der Budget-Zusammenlegung verbreitert sich über die Hilfsmittel-Branche hinaus: Die Bündelung zu vier Budgets sei rechnerisch eine Leistungskürzung. Besonders betroffen wäre Pflegegrad 1 – dort entfallen Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel-Anspruch nach dem Entwurf ersatzlos.
  • 12. August 2026Ein zweites Datum rückt in den Blick: der 30. September 2026. Bis dahin müsste eine Kündigung des Versorgungsvertrags mit dem GKV-Spitzenverband ausgesprochen sein, damit sie zum 31.12.2026 wirkt (§ 13 Abs. 2) – der härteste Frühindikator. Ein Freibrief ist es nicht: Eine Änderung des gesetzlichen Höchstbetrags wirkt auch ohne Kündigung, weil der Vertrag dynamisch auf § 40 Abs. 2 Satz 1 SGB XI verweist. Zum PNOG-Fahrplan
  • 18. August 2026Der Sozialverband VdK ruft Betroffene auf, Erstanträge auf einen Pflegegrad noch 2026 zu stellen: Der Referentenentwurf hebt die Zugangsvoraussetzungen für Neueinstufungen in die Pflegegrade 1–3 ab 2027 an. Wer seinen Pflegegrad noch 2026 erhält, behält ihn nach Entwurfsstand (Bestandsschutz).
  • 23. August 2026Erste inhaltliche Korrektur: Minister Linnemann will die im Entwurf vorgesehene Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige streichen. Unverändert bleiben der Pflegegrad-1-Ausschluss, die Neuordnung der 42-€-Pflegehilfsmittel-Leistung und die Budgetstruktur. Ergebnisse zur offenen Finanzierungsfrage werden für Mitte bis Ende September erwartet.
  • 1. September 2026Der Zieltermin 2. September ist praktisch vom Tisch: In der Kabinettplanung steht das PNOG weiterhin nur „in Aussicht“, nicht auf der Tagesordnung. Es bleiben der 16., 23. und 30. September; eine Verschiebung in den Oktober gilt als möglich. Das ist deshalb relevant, weil nur ein Beschluss am 2. September das parlamentarische Verfahren ab dem 10. September – und damit ein geordnetes Inkrafttreten zum 01.01.2027 – ermöglicht hätte.
  • 8. September 2026Carsten Linnemann wird vom Bundestag als Bundesgesundheitsminister vereidigt. Der Referentenentwurf wird unter seiner Führung überarbeitet.
  • 9. September 2026Der bpa berichtet: Für die Kabinettsbefassung wird nach aktuellem Stand der 23. September 2026 anvisiert; der Entwurf wird weiter innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Offen bleibt, wie stark er vor dem Kabinett noch verändert wird.
  • 10. September 2026Erste Bundestagsrede von Minister Linnemann (Haushaltsdebatte): erwartetes Defizit der Pflegeversicherung 2027 rund 8 Milliarden Euro, 2028 über 15 Milliarden.
  • 11. September 2026Minister Linnemann kündigt im FAZ-Interview eine „Strukturkommission Pflege“ mit unabhängigen Fachleuten an – ausdrücklich abgegrenzt von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe von 2025. Ziel: „auf Basis ihrer Vorschläge im kommenden Jahr eine strukturelle Pflegereform“. Zum PNOG wörtlich: „Jetzt verhandeln wir mit Hochdruck, um noch im September das Kabinett zu erreichen.“ Das PNOG soll dennoch umgesetzt werden – die Reform wird damit zweistufig.
  • 13. September 2026Das Thema erreicht die breite Öffentlichkeit: Der WDR berichtet ausführlich über die geplante Reform und mögliche Leistungskürzungen. Als Überbrückung bis zum PNOG ist ein Bundesdarlehen für die Pflegekassen im Gespräch.
  • 22. September 2026Der vdek fordert ein „Vorschaltgesetz“ zur kurzfristigen Finanzstabilisierung und eine wissenschaftliche Kommission; die Kabinettsverabschiedung des PNOG wird von AOK und vdek inzwischen für den 30. September genannt.
  • 23. September 2026Der vom bpa anvisierte Kabinettstermin ist ohne PNOG-Beschluss verstrichen. Im Gesundheitsausschuss nennt Minister Linnemann den 30. September als Kabinettstermin, kündigt die Einsetzung der Strukturkommission Pflege für Oktober an (Ergebnisse spätestens im März 2027) und bestätigt: Die Kürzung der Rentenansprüche pflegender Angehöriger soll entfallen.
  • 24. September 2026Fünf Verbände der Gesundheitswirtschaft (BPI, BVMed, DAV, IHO, VVHC) fordern in einer gemeinsamen Erklärung, den eigenständigen, zweckgebundenen Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel zu erhalten – gegen den Wegfall bei Pflegegrad 1 und gegen die Überführung in ein allgemeines Budget.
  • 25. September 2026Die SPD fordert Nachverhandlungen und droht mit einer Blockade (ARD-Hauptstadtstudio). Generalsekretär Klüssendorf: keine Leistungskürzungen in der Pflege, stattdessen ein Deckel für die Eigenanteile im Pflegeheim. Der Kabinettstermin am 30. September ist damit gefährdet.
  • 26. September 2026Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios (via dpa) sind für Montag, 28. September, weitere Gespräche geplant; in der SPD wird nicht mit einer schnellen Einigung gerechnet. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch macht die Zustimmung von einer finanziellen Beteiligung der privaten Pflegeversicherung abhängig; die Union lehnt einen solchen Ausgleich ab (Tagesspiegel, 26.09.2026).
  • 28. September 2026Ein Spitzentreffen der Koalition im Kanzleramt endet ohne Einigung; am 29. September wird weiterverhandelt. Nach Medienberichten gilt ein Kabinettsbeschluss am 30. September als unwahrscheinlich. Die SPD fordert einen Deckel für die Eigenanteile im Pflegeheim und eine stärkere Beteiligung der privaten Pflegeversicherung, die Union lehnt beides bislang ab (t-online, ZDFheute, 28./29.09.2026).
  • 30. September 2026Das Bundeskabinett beschließt den PNOG-Gesetzentwurf nach Verhandlungen bis zuletzt (dpa, tagesschau). Der Regierungsentwurf hält am Kern fest (Wegfall des eigenen Anspruchs auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, Pflegegrad 1 ohne Entlastungsbetrag), streicht aber die Rentenbeitragskürzung und die verlängerten Heim-Zuschlagsstufen; nach ARD-Informationen zunächst als Stabilisierungspaket, eine Kommission für Strukturreformen soll zügig einberufen werden. Damit beginnt das parlamentarische Verfahren.
  • 9. Oktober 2026Der Regierungsentwurf wird dem Bundesrat zugeleitet (Drucksache 587/26, als besonders eilbedürftig bezeichnet; federführend Gesundheitsausschuss). Am selben Tag billigt der Haushaltsausschuss ein weiteres Bundesdarlehen von bis zu 700 Mio. € für die Pflegeversicherung.
  • 14. Oktober 2026Das Bundeskabinett setzt die Pflegestrukturkommission ein – 13 Mitglieder, Vorsitz Prof. Dr. Georg Cremer, Co-Vorsitz Prof. Gabriele Kuhn-Zuber. Erste Vorschläge sollen Ende Januar 2027 vorliegen, eine Strukturreform ist zum 1. Juli 2027 angestrebt (BMG, 14.10.2026).
  • 22. Oktober 2026Die SPD-Bundestagsfraktion kündigt Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren an (Begrenzung der Eigenanteile, Schutz wichtiger Pflegeleistungen, Entlastung der Kommunen bei der Hilfe zur Pflege); Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland fordern zur Ministerpräsidentenkonferenz eine Überarbeitung des Kabinettsentwurfs (dpa). Der Ausgang ist offen.
  • 22. Oktober 2026Das BMG aktualisiert seine PNOG-FAQ (Stand 22. Oktober): Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden aus dem Entlastungsbudget bezahlt, die Prüfung einzelner Belege entfällt „in vielen Fällen“, und die Pflegekassen führen ein freiwilliges digitales „Pflege-Cockpit“ mit einem Log-in für Informationen, Anträge und Angebote ein.
  • OffenKabinettsbeschluss am 30. September 2026 erfolgt → 1. Lesung im Bundestag am 5. November → Anhörung im Gesundheitsausschuss (geplant: 11. oder 25. November) → 2./3. Lesung (geplant: 11. Dezember) → 2. Durchgang im Bundesrat (geplant: 18. Dezember) → Inkrafttreten nach Kabinettsstand zweistufig zum 1. Januar 2027 und 1. Januar 2028. Die SPD hat Nachbesserungen angekündigt; ob und wo sich der Entwurf ändert, ist offen.

Wie geht es mit dem PNOG weiter? Die Szenarien

Unveränderte Verabschiedung

Der Regierungsentwurf wird ohne wesentliche Änderungen Gesetz – seit dem Kabinettsbeschluss das wahrscheinlichste Szenario.

Dann entfiele der separate Anspruch auf Verbrauchs-Pflegehilfsmittel zum 01.01.2027, und die höheren Punkteschwellen für Neueinstufungen in die Pflegegrade 1–3 gälten ab demselben Tag.

PNOG mit Kompromiss

Das Gesetz kommt, aber der Bundestag ändert nach – etwa mit einer Übergangsregel für Verbrauchs-Pflegehilfsmittel. Möglich, im Kabinett hat sich das aber nicht durchgesetzt.

Wichtig: Der 42-€-Anspruch und der Pflegegrad-Zugang laufen als getrennte Fragen – der Anspruch könnte bleiben und die Begutachtung dennoch verschärft werden.

Verschiebung

Inkrafttreten später als 01.01.2027 – seit dem Kabinettsbeschluss weniger wahrscheinlich, bleibt aber möglich, falls Bundestag oder Bundesrat bremsen.

Mit dem Inkrafttreten verschöbe sich auch der Stichtag für die neuen Punkteschwellen.

Der neue Minister gilt als wirtschafts- und ausgabenorientiert; die finanzielle Entlastung der Pflegeversicherung dürfte hohe Priorität behalten. Zugleich muss er den Entwurf politisch neu übernehmen – Änderungen, eine Aufteilung des Gesetzes oder ein späteres Inkrafttreten sind dadurch wahrscheinlicher geworden. Das ist eine Einschätzung, keine veröffentlichte Entscheidung.

Der PNOG-Risiko-Check: fünf Fragen, eine Einschätzung

Beantworten Sie fünf Fragen zu Ihrem Geschäftsmodell. Der Check läuft vollständig in Ihrem Browser – es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.

Versorgen Sie Kundinnen und Kunden mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln (z. B. Pflegebox)?
Rechnen Sie selbst mit den Pflegekassen ab – mit eigenen Verträgen und eigener Abrechnung?
Betreiben Sie eigene Logistik und Lagerhaltung für Verbrauchsprodukte?
Bieten Sie Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45b) an?
Haben Sie bereits ein zweites Standbein, das vom Entwurf nicht berührt wird – etwa den Hausnotruf?

Orientierung, keine Rechtsberatung. Grundlage: Regierungsentwurf vom 30. September 2026. Es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen.

Was Anbieter jetzt konkret tun können

Versorgung unverändert fortführen

Es gibt derzeit keinerlei rechtliche Grundlage, Bestände oder Akquise herunterzufahren. Anspruch und Abrechnung gelten fort.

Verträge flexibel gestalten

Bei neuen Vermittler- und Lieferverträgen Kündigungs-, Mengen- und Preisanpassungsklauseln ab 2027 vorsehen. Langfristige Fixkosten allein auf Basis der heutigen Pauschale bleiben risikobehaftet.

Abrechnung auf mehrere Modelle vorbereiten

Die IT sollte drei Wege beherrschen: heutige Direktabrechnung, Erstattungs-/Abtretungsmodell über ein mögliches Budget sowie Selbstzahler-/Abo-Modelle mit transparenter Einzelpreisberechnung.

Zweites Standbein aufbauen

Wer heute digital Pflegehilfsmittel versorgt, hat die Prozesskette für den Hausnotruf bereits: Antrag, elektronische Genehmigung, Versand, monatliche GKV-Abrechnung – nur der Leistungsanspruch ist ein anderer, und der steht nicht im PNOG-Entwurf.

Hausnotruf & PNOG: Der Hausnotruf ist auch im Regierungsentwurf nicht erfasst. Er ist eine dauerhaft wiederkehrende Sachleistung der Pflegeversicherung und entlastet Angehörige wie Pflegekassen – etwa durch schnellere Hilfe und länger mögliche Versorgung zu Hause. Eine Garantie für künftige Gesetzgebung gibt es nie; genau deshalb halten wir diese Seite aktuell. Wie der Umstieg praktisch aussieht, zeigen unsere Betriebsmodelle – vom Software-Zugang bis zum Full Service unter Ihrer Marke.

Was heißt das für Hausnotruf-Anbieter?

Der Hausnotruf ist auch vom Regierungsentwurf nicht erfasst – Anspruch und monatliche Kassenpauschale laufen unverändert weiter. Wer heute Pflegehilfsmittel versorgt, findet hier ein zweites Standbein, das von den PNOG-Baustellen unabhängig ist: eine wiederkehrende Vergütung je aktiver Versorgung, ohne laufenden Wareneinsatz wie bei Verbrauchshilfsmitteln.

Warum das jetzt zählt: Ein Hausnotruf-Bestand entsteht nicht über Nacht. Präqualifizierung, Antragsstrecke, Genehmigungen und die ersten Versorgungen brauchen Vorlauf – und tragen erst als Bestand. Wer erst startet, wenn das Gesetz steht, verliert genau die Zeit, die der Aufbau ohnehin kostet.

Die Rechnung hinter dem Hausnotruf

Modellrechnung: 1.000 aktive Versorgungen × 32,13 € GKV-Vergütung = 32.130 € monatlich wiederkehrend – abzüglich der Kosten für Geräte und Dienstleistung. Antrag, eKV, Leitstelle, Versand und GKV-Abrechnung lassen sich dabei vollständig auslagern, ohne eigenes Backoffice-Personal aufzubauen.

Hausnotruf anbieten – so funktioniert es

Hausnotruf anbieten

Voraussetzungen, Präqualifizierung und der Weg zur ersten Versorgung – Schritt für Schritt erklärt.

Zum Leitfaden

Alle Module im Überblick

Vom White-Label-Antrag über eKV und Leitstelle bis zur GKV-Abrechnung ab 0,35 € pro Datensatz: DCO Care OS deckt die komplette Kette ab.

Zur Modulübersicht

GKV-Verträge verstehen

Verbandsvertrag oder Einzelvertrag? Fristen, Pflichten und die Vergütung von 32,13 € im Detail.

Zum Vertrags-Ratgeber

Sie sind Leistungserbringer? Was das PNOG für Ihren Betrieb heißt.

Der Hausnotruf nach § 40 Abs. 1 SGB XI ist nach dem Regierungsentwurf nicht Teil der neuen Budgets – ein eigenes Standbein unter Ihrer Marke. DCO übernimmt Antrag, Geräte, Leitstelle und GKV-Abrechnung. Wählen Sie Ihre Rolle – wir melden uns mit einer Einschätzung für Ihren Betrieb.

Lieber erst lesen: So funktioniert Hausnotruf anbieten

Häufige Fragen

Wie ist der aktuelle Stand beim PNOG?

Stand 30. September 2026: Das Kabinett hat den PNOG-Entwurf beschlossen; jetzt folgen Bundestag und Bundesrat. Geplant ist ein Inkrafttreten zum 01.01.2027. Bis zur Verabschiedung gelten Anspruch, Genehmigung und Abrechnung unverändert – den laufend aktualisierten Zeitplan finden Sie im PNOG-Fahrplan.

Ist die 42-€-Pauschale schon abgeschafft?

Nein. Das Kabinett hat am 30. September 2026 beschlossen, sie zum 1. Januar 2027 zu streichen – Gesetz ist das aber erst nach Bundestag und Bundesrat. Bis zum Inkrafttreten gelten Anspruch, Genehmigung und Abrechnung unverändert.

Ab wann würde das PNOG gelten?

Der Regierungsentwurf nennt den 01.01.2027. Mit dem Kabinettsbeschluss vom 30. September 2026 ist dieses Datum wieder erreichbar – vorausgesetzt, Bundestag und Bundesrat schließen das Verfahren bis Dezember ab. Eine Verschiebung einzelner Teile bleibt möglich.

Ist der Hausnotruf vom PNOG betroffen?

Nach aktuellem Entwurfsstand nein – der Hausnotruf ist auch vom Regierungsentwurf nicht erfasst. Anspruch und monatliche Kassenpauschale bestehen unverändert. Wir aktualisieren diese Einschätzung, sobald sich der Stand ändert.

Was passiert mit laufenden Genehmigungen und Versorgungen?

Bis zum 31. Dezember 2026 nichts – sie laufen unverändert weiter. Der Regierungsentwurf enthält keine Übergangsregel: Ab dem 1. Januar 2027 fällt der Anspruch weg, auf dem die Genehmigungen beruhen. Ob der Bundestag das noch ändert, ist offen. Nach Regierungsentwurf gibt es für laufende Pflegebox-Versorgungen keinen Leistungs-Bestandsschutz über den 31.12.2026 hinaus; Verträge nach § 78 und die Pflegegrad-1-Folgen erklären wir auf den Unterseiten § 78-Vertrag und Pflegegrad 1.

Wie sichere ich mich als Anbieter am besten ab?

Weiterversorgen, Verträge flexibel halten, die Abrechnung auf mehrere Modelle vorbereiten – und die Abhängigkeit von einem einzigen Leistungsanspruch reduzieren, etwa durch ein zweites Standbein wie den Hausnotruf auf der vorhandenen Prozesskette.

Lohnt sich der Einstieg in den Hausnotruf trotz PNOG-Unsicherheit?

Der Hausnotruf ist auch vom Regierungsentwurf nicht erfasst – Anspruch und monatliche Kassenpauschale laufen unverändert. Als Modellrechnung: 1.000 aktive Versorgungen entsprechen 32.130 € wiederkehrender GKV-Vergütung pro Monat (1.000 × 32,13 €), abzüglich der Kosten für Geräte und Dienstleistung. Antrag, eKV, Leitstelle, Versand und Abrechnung lassen sich vollständig auslagern – wie der Einstieg gelingt, zeigt der Leitfaden Hausnotruf anbieten.

Wie wird ab dem 01.01.2027 abgerechnet?

Gar nicht mehr mit der Pflegekasse. Nach dem Regierungsentwurf bezahlen Versicherte zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel aus ihrem Pflegegeld (Entlastungsbudget); eine Abtretung an Anbieter ist dafür nicht vorgesehen. Anbieter rechnen dann direkt mit ihren Kunden ab – als Selbstzahler-Modell.

Was passiert mit bereits eingekaufter Ware?

Dazu enthält der Entwurf keine Regelung. Größere Lagerbestände an Verbrauchsprodukten sind ein unternehmerisches Risiko, falls die Pauschale in den Budgets aufgeht. Solange nur ein Entwurf existiert, gibt es keinen Grund für Panik – aber langfristige Einkaufsverpflichtungen sollten den PNOG-Vorbehalt einpreisen.

Sollte ich jetzt noch neue Kundinnen und Kunden aufnehmen?

Ja. Das laufende Geschäft gilt unverändert, und ob und wann das PNOG kommt, ist offen. Sinnvoll ist beides zugleich: den Bestand weiter ausbauen und parallel ein Standbein aufbauen, das vom Entwurf nicht berührt wird – zum Beispiel den Hausnotruf.

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Pflegegrad 1

Der eindeutigste Punkt des Entwurfs: rund 173 Euro monatlich entfallen ersatzlos. Was das für Betroffene und Anbieter bedeutet. Zur Analyse

Verhinderungspflege

Die frei einsetzbare Leistung entfällt, ihre Leistungen wandern in Sachleistungs-, Entlastungs- und Sozialraumbudget; dazu kommt 2027 das Überbrückungsbudget für Akutsituationen und Kurzzeitpflege. Wo die planbare Entlastung künftig herkommen soll. Zur Analyse

Der § 78-Vertrag

Unbefristet, aber mit Stichtag: Warum der 30. September 2026 der härteste Frühindikator ist – und warum es auf eine Kündigung gar nicht ankommt. Zur Analyse

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Das zweite Standbein

Gleiche Strecke, stabiler Anspruch: Wie Pflegebox-Anbieter mit vorhandener Antrags- und Abrechnungsstrecke auf Hausnotruf erweitern. Zum Umstiegs-Fahrplan

Die Rechnung hinter dem Budget

380 statt 389 Euro im Regierungsentwurf (Referentenentwurf: 386): Was die Zusammenlegung zu vier Budgets rechnerisch bedeutet, wer profitiert und wer verliert. Zur Analyse

Der Fahrplan

Kabinett, Bundestag, Bundesrat und der Stichtag 30. September: Was bis wann passieren muss, damit das PNOG zum 01.01.2027 kommt. Zum Fahrplan

Für Leistungserbringer

Sie sind Leistungserbringer? So bereiten Sie sich auf das PNOG vor

Ob das PNOG kommt oder nicht: Der Hausnotruf nach § 40 SGB XI bleibt ein eigenständiger, antragsbasierter Anspruch. Wer jetzt ein zweites Standbein neben der Pflegebox aufbaut oder bestehende Prozesse digitalisiert, ist auf jedes Szenario vorbereitet.

Hausnotruf anbieten – so geht’sSpeziell für Pflegebox-AnbieterAlle Module: DCO Care OS

Quellen

Diese Seite ist ein redaktionelles Informationsangebot der DCO Care Solutions GmbH und keine Rechts- oder Steuerberatung. Prognosen sind als Einschätzungen gekennzeichnet. Letzte Aktualisierung: 14. Oktober 2026.

Zwei Ansprüche, eine Maschine.

Digitaler Antrag, elektronische Genehmigung, Geräteversand, monatliche GKV-Abrechnung: Die Strecke, die Sie heute für Pflegehilfsmittel betreiben, betreibt DCO täglich für den Hausnotruf – mit 100.000+ digital bearbeiteten Anträgen im Produktivbetrieb. Wie Ihre Endkunden diese Strecke erleben, zeigt die öffentliche Demo-Antragsstrecke Hausnotruf beantragen. Sprechen wir darüber, wie Ihr zweites Standbein aussehen kann.

Unverbindliches GesprächPartner werden

DCO. Die Infrastruktur für den Hausnotruf.