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Wissen · Hausnotruf anbieten

Hausnotruf anbieten als Pflegebox- oder Homecare-Anbieter

Sie beliefern Ihre Kunden jeden Monat. Der Hausnotruf gehört in dieselbe Beziehung – denn Ihr Kunde holt sich den Hausnotruf sowieso. Die Frage ist nur: bei wem.

Kurz beantwortet: Pflegebox- und Homecare-Anbieter können den Hausnotruf ohne eigenen Betriebsaufwand als Zusatzleistung anbieten. Die Kunden werden ohnehin monatlich beliefert, und fast alle erfüllen die Voraussetzungen für einen Hausnotruf auf Kassenkosten. Über eine White-Label-Antragsstrecke läuft der komplette Prozess – Antrag, Genehmigung, Versand, Leitstelle und Abrechnung – im Hintergrund über DCO Care OS. Pro Versorgung bleiben rund 11,50 € netto Gewinn im Monat; bei 50 Versorgungen sind das etwa 6.900 € im Jahr.

Ihr Kundenbestand ist das eigentliche Kapital

Kein anderer Anbietertyp hat eine so enge, wiederkehrende Beziehung zu pflegebedürftigen Menschen wie Pflegebox- und Homecare-Anbieter: Jeden Monat kommt Ihre Lieferung ins Haus. Genau diese Kunden – mit Pflegegrad, in der eigenen Häuslichkeit – erfüllen in aller Regel die Voraussetzungen für einen Hausnotruf, den die Pflegekasse bezahlt. Wenn Sie ihn nicht anbieten, tut es ein anderer – und baut über den Hausnotruf einen monatlichen Kontakt zu Ihrem Kunden auf.

Null Aufwand im Alltag

Ein Beileger oder QR-Code in Ihrer nächsten Box, ein Hinweis im Kundenanschreiben oder Ihr Online-Funnel – mehr braucht es nicht. Antrag, Genehmigung, Geräteversand, Leitstelle und Abrechnung mit den Kassen laufen komplett im Hintergrund.

Laufender Erlös pro Versorgung

Die Kassen vergüten den Hausnotruf mit 32,13 € brutto pro Monat. Nach allen Kosten bleiben Ihnen als Partner rund 11,50 € netto Gewinn pro Versorgung und Monat – wiederkehrend, solange die Versorgung läuft.

Der Kundenkontakt bleibt bei Ihnen

Die Antragsstrecke trägt Ihre Marke, der Kunde bleibt Ihr Kunde. Wer die Pflegebox liefert und den Hausnotruf stellt, ist auch beim nächsten Versorgungsthema der erste Ansprechpartner.

Rechnen Sie selbst

Beispiel: 50 aktive Hausnotruf-Versorgungen aus Ihrem Bestand.

~11,50 €netto Gewinn pro Versorgung und Monat
≈ 575 €Gewinn pro Monat bei 50 Versorgungen
≈ 6.900 €Gewinn pro Jahr – ohne eigenen Betriebsaufwand

Schon ein kleiner Teil Ihres Bestands trägt spürbar zum Ergebnis bei – und wächst mit jeder Box, die Sie ausliefern. Für eine individuelle Kalkulation mit Ihren eigenen Zahlen nutzen Sie den interaktiven Rechner.

In vier Schritten zum eigenen Hausnotruf-Angebot

Kontakt & Setup

Wir richten Ihre White-Label-Antragsstrecke in Ihrem Markenauftritt ein – inklusive e-Signatur. Einsatzbereit in wenigen Tagen.

Beileger in die nächste Box

QR-Code, Flyer oder Anschreiben – Ihre Kunden und deren Angehörige gelangen direkt in Ihre Antragsstrecke.

DCO betreibt den Prozess

Antrag, eKV-Genehmigung, Geräteversand, 24/7-Leitstelle, Retoure und die Abrechnung mit den Kassen laufen über DCO Care OS – unter Ihrer Marke.

Laufender Erlös & Überblick

Sie sehen jederzeit den Stand Ihrer Versorgungen und erhalten Ihren Anteil – Monat für Monat, ohne zusätzliches Personal.

Hinweis zur Präqualifizierung: Als Pflegebox-Anbieter sind Sie in der Regel bereits präqualifiziert – für den Hausnotruf muss der entsprechende Versorgungsbereich ergänzt werden. Wie das abläuft und welche Anforderungen gelten, lesen Sie im Beitrag Präqualifizierung für den Hausnotruf.

Was im PNOG-Entwurf konkret steht

Der Referentenentwurf liegt seit dem 4. Juni 2026 vor, der Kabinettsbeschluss steht aus (Stand: 3. September 2026). Für das Pflegebox-Modell sind drei Punkte entscheidend:

1. Die 42-€-Pauschale entfällt als eigenständige Leistung und geht in einem neuen Entlastungsbudget auf.

2. Anspruch haben nur noch die Pflegegrade 2 bis 5 – Pflegegrad 1 fällt nach Entwurfsstand heraus.

3. Statt pauschaler Auszahlung ist eine Kostenerstattung mit Nachweis vorgesehen – die monatliche Automatik, auf der viele Boxen-Modelle aufbauen, gäbe es so nicht mehr.

Beschlossen ist davon nichts, der Entwurf wird derzeit überarbeitet – den laufenden Verfahrensstand halten wir im PNOG-Fahrplan aktuell. Der Hausnotruf ist davon nach Entwurfsstand nicht betroffen: Er ist ein technisches Pflegehilfsmittel der Produktgruppe 52, wird leihweise überlassen und monatlich vergütet – die Neuordnung betrifft die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.

Was Sie dafür normalerweise aufbauen müssten – und was nicht

Die eigentliche Hürde beim Hausnotruf ist nicht der Kunde – den haben Sie. Es ist die Infrastruktur: Präqualifizierung, Vertragsbeitritt, elektronischer Kostenvoranschlag, GKV-Abrechnung, Geräte, 24/7-Leitstelle, Versand, Rückholung und technischer Support. Wer das allein aufbaut, braucht Monate und bindet Kapital.

Genau diese Infrastruktur müssen Sie nicht selbst bauen. PNOG verändert Ihr Geschäftsmodell? Ihre Kunden bleiben. Erweitern Sie Ihr Angebot, statt Ihren Markt zu verlassen – der Betrieb läuft unter Ihrer Marke über DCO.

Was steckt in Ihrem Bestand?

Aktive Pflegebox-Kunden: 10.000

Angenommene Hausnotruf-Quote: 5 %

500 Versorgungen5.750 € netto Gewinn pro Monat*

*Beispielrechnung auf Basis von rund 11,50 € netto Gewinn je Versorgung und Monat; tatsächliche Werte hängen von Modell, Volumen und Genehmigungsquote ab. Keine Zusicherung.

Sie haben die Kunden. DCO liefert den Hausnotruf-Prozess.

Häufige Fragen

Dürfen Pflegebox- und Homecare-Anbieter überhaupt einen Hausnotruf anbieten?

Ja. Voraussetzung ist eine Präqualifizierung für den Versorgungsbereich Hausnotruf. Da Pflegebox-Anbieter als Leistungserbringer meist bereits präqualifiziert sind, geht es in der Regel nur um die Ergänzung des Versorgungsbereichs. Den Betrieb – von der Leitstelle bis zur Abrechnung – müssen Sie dafür nicht selbst aufbauen.

Was verdient ein Pflegebox-Anbieter am Hausnotruf?

Die Kassen vergüten den Hausnotruf mit 32,13 € brutto pro Monat. Nach allen Kosten bleiben als Partner rund 11,50 € netto Gewinn pro Versorgung und Monat. Bei 50 Versorgungen sind das etwa 575 € pro Monat bzw. rund 6.900 € pro Jahr – wiederkehrend.

Wie viel Aufwand entsteht im laufenden Betrieb?

Praktisch keiner. Ihr Beitrag ist der Zugang zum Kunden – etwa ein Beileger oder QR-Code in der monatlichen Box. Antrag, Genehmigungsverfahren, Geräteversand, 24/7-Leitstelle, Retoure und die Abrechnung mit den Kassen übernimmt DCO Care OS im Hintergrund, unter Ihrer Marke.

Erfüllen meine Pflegebox-Kunden die Voraussetzungen für einen Hausnotruf?

In den allermeisten Fällen ja: Wer eine Pflegebox auf Kassenkosten erhält, hat einen Pflegegrad und lebt in der eigenen Häuslichkeit – genau das sind die Kernvoraussetzungen für die Kostenübernahme beim Hausnotruf. Auch Selbstzahler ohne Pflegegrad können versorgt werden.

Wie schnell kann ich als Pflegebox-Anbieter starten?

Die White-Label-Antragsstrecke ist in wenigen Tagen einsatzbereit. Den Vollbetrieb mit laufenden Versorgungen erreichen Partner typischerweise innerhalb von 90 Tagen.

Ich bin Pflegebox-Anbieter und suche ein zweites Standbein – ist der Hausnotruf das Richtige?

In vielen Fällen ja: Ihre Kundinnen und Kunden erfüllen die Voraussetzungen (Pflegegrad, häusliches Umfeld) oft bereits, und der Anspruch nach § 40 SGB XI ist antragsbasiert und unabhängig von der Pflegehilfsmittel-Pauschale – gerade mit Blick auf das PNOG ein stabiler zweiter Umsatzstrom. Der Betrieb läuft ohne eigene Logistik über dieselbe digitale Strecke wie Ihre Pflegebox.

Die nächste Box geht sowieso raus.

Legen Sie den Hausnotruf dazu. Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie Ihre White-Label-Strecke aussieht und was Ihr Bestand rechnerisch hergibt.

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