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Gesamtkosten im Hausnotruf

Was kostet Hausnotruf wirklich? Die Gesamtkosten pro aktiver Versorgung

Viele Anbieter vergleichen Einzelgebühren – für das Gerät, die Leitstelle oder die Software. Entscheidend ist aber eine andere Zahl: die Gesamtkosten pro aktiver Versorgung und Monat, inklusive der Posten, die in keiner Preisliste stehen.

Beispielrechnung: Was der Eigenbetrieb pro Versorgung kostet

Ein realistisches Beispiel für einen selbst aufgebauten Hausnotruf-Prozess – pro aktiver Versorgung und Monat:

KostenblockBeispiel / Monat
Gerätehardware (Kauf oder Miete)6,00 €
SIM / Konnektivität2,00 €
24/7-Notrufleitstelle6,00 €
eKV- & Versandprozesse1,00 €
ERP / Software1,00 €
GKV-Abrechnung1,20 €
Mehrkosten durch Absetzungen*5,00 €
Sachbearbeitung**6,00 €
Gesamtkosten pro aktiver Versorgung28,20 €

* Bei einer Absetzungsquote von 15 % der monatlichen Vergütung von 32,13 € – rund 5 € Verlust je Vertrag und Monat. Mehr dazu unter Absetzungsmanagement.

** Beispiel: 4.500 € monatliche Arbeitgeber-Gesamtkosten für eine Sachbearbeitung, die rund 750 aktive Versorgungen betreut.

Alle Werte sind beispielhafte Marktgrößen – je nach Einkauf, Verträgen und Auslastung abweichend.

Zur Einordnung: Die GKV-Vergütung liegt bei 32,13 € pro aktiver Versorgung und Monat. Wer ehrlich rechnet, sieht schnell, wie schmal die Marge im Eigenbetrieb wird – und wie stark jede Absetzung, jeder Klärfall und jede ungeplante Personalstunde durchschlägt.

Was in dieser Rechnung noch fehlt

Die Tabelle oben ist die freundliche Version. In der Praxis kommen Aufwände dazu, die selten pro Versorgung umgelegt werden:

  • Genehmigungskontrollen: Wer prüft, ob jeder eKV wirklich genehmigt wurde – und fasst bei den Kassen nach?
  • Nachbearbeitung und Klärfälle: Rückfragen der Kassen, fehlende Unterlagen, Fristen.
  • Urlaubs- und Krankheitsvertretung: Spezialwissen, das an einzelnen Personen hängt.
  • Prozessfehler: Jeder manuelle Übertrag ist eine Fehlerquelle – und jeder Fehler kostet Geld oder Zeit.
  • Nicht aktivierte Versorgungen: Gerät versendet, aber nie angeschlossen oder nie abgerechnet.
  • Rückholung und Wiedereinsatz: Geräte zurückholen, reinigen, prüfen, neu ausliefern.
  • Interne Steuerung: Wer behält alle acht Kostenblöcke gleichzeitig im Blick?

Berechnen Sie Ihre tatsächlichen Kosten pro Versorgung

Wir rechnen mit Ihnen Ihren realen Kostenstack durch – inklusive der Posten, die in keiner Kalkulation stehen – und stellen ihn dem DCO-Modell für Ihr Volumen gegenüber. Unverbindlich und konkret.

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Häufige Fragen zu den Hausnotruf-Gesamtkosten

Was kostet der Eigenbetrieb eines Hausnotrufs pro Versorgung?

In unserer Beispielrechnung summieren sich Gerätehardware, SIM/Konnektivität, 24/7-Leitstelle, eKV- und Versandprozesse, Software, GKV-Abrechnung, Absetzungen und Sachbearbeitung auf rund 28 Euro pro aktiver Versorgung und Monat – bei einer GKV-Vergütung von 32,13 Euro brutto. Die tatsächlichen Kosten hängen von Einkaufskonditionen, Auslastung und Prozessqualität ab.

Warum unterschätzen viele Anbieter ihre Gesamtkosten?

Weil Nebenkosten selten pro Versorgung umgelegt werden: Klärfälle mit den Kassen, nicht aktivierte Versorgungen, Rückholung und Wiedereinsatz der Geräte, Vertretungszeiten und Prozessfehler tauchen in kaum einer Kalkulation auf – sie schmälern aber die Marge jeder einzelnen Versorgung.

Was kostet die Versorgung über DCO?

DCO Care OS bündelt Gerätehardware, Konnektivität, 24/7-Leitstelle, eKV, Versand und Rückholung, Software, technischen Support, GKV-Abrechnung und Absetzungsmanagement zu einem Preis pro aktiver Versorgung und Monat. Der liegt in der Regel deutlich unter den Gesamtkosten des Eigenbetriebs – die konkrete Zahl kalkulieren wir individuell nach Volumen und Leistungsumfang.

Ab welcher Größe lohnt sich der Wechsel?

Spürbar wird der Unterschied meist ab etwa 500 aktiven Versorgungen – dann steigen Absetzungen, Retouren und Verwaltungsaufwand überproportional. Wie der Umstieg abläuft, zeigt unsere Seite zum Skalieren des Hausnotrufs.