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Anspruch auf einen Hausnotruf: Wer qualifiziert ist – und was das für Ihre Anfragen bedeutet

Der Anspruch gegenüber der Pflegekasse ist die Geschäftsgrundlage jeder Hausnotruf-Versorgung. Wer die Voraussetzungen kennt, qualifiziert Anfragen früher, vermeidet tote Anträge und hält die Genehmigungsquote hoch.

Gespräch anfragen So läuft die Versorgung über DCO
Hinweis: Diese Seite richtet sich an Leistungserbringer und Unternehmen, die Hausnotruf anbieten. Sie suchen als Privatperson einen Hausnotruf? Dann wenden Sie sich am besten an Ihre Pflegekasse oder einen Anbieter Ihrer Wahl.
Kurz gefasst: Anspruch besteht bei anerkanntem Pflegegrad (1–5), wenn die Person allein oder zeitweise allein lebt und im Notfall voraussichtlich nicht selbst telefonieren kann. Die Pflegekasse übernimmt dann 32,13 € pro Monat – auch für mobile Geräte mit GPS.

Die drei Anspruchsvoraussetzungen

VoraussetzungWas die Kasse erwartetRelevanz für Ihre Vorqualifizierung
Anerkannter PflegegradPflegegrad 1 bis 5 – die Höhe spielt keine RolleErste Pflichtfrage in der Antragsstrecke; ohne Pflegegrad in den Selbstzahler-Pfad routen
Allein oder zeitweise allein lebendKein ständig anwesender Mitbewohner, der im Notfall Hilfe rufen kannAuch Paare qualifizieren, wenn der Partner zeitweise abwesend oder selbst hilfebedürftig ist
NotfallrisikoIm Ernstfall kann voraussichtlich kein Telefon bedient werdenStrukturierte Begründungsfelder mit erprobten Formulierungen sichern die Genehmigung

Was das in der Praxis für Sie heißt

Leads früh qualifizieren

Pflegegrad-Status und Wohnsituation gehören an den Anfang der Strecke – nicht ans Ende. So entstehen keine Anträge, die von vornherein nicht genehmigungsfähig sind.

Grenzfälle sauber begründen

Zeitweises Alleinleben, kognitive Einschränkungen, Sturzhistorie: Wer die Versorgungssituation nachvollziehbar dokumentiert, holt auch Grenzfälle durch – ein Baustein der Genehmigungsquoten von bis zu 82 %.

Ohne Pflegegrad: Selbstzahler-Pfad

Interessenten ohne Pflegegrad sind kein verlorener Kontakt. Wie Sie sie als Selbstzahler versorgen und später in die Kassenleistung überführen, zeigt der Ratgeber Hausnotruf ohne Pflegegrad.

Häufige Fragen von Anbietern

Wer hat Anspruch auf einen Hausnotruf?

Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad, die allein oder zeitweise allein leben und im Notfall voraussichtlich kein Telefon bedienen können. Die Pflegekasse übernimmt dann 32,13 € monatlich.

Gilt der Anspruch auch für mobile Geräte?

Ja – der mobile Hausnotruf mit GPS ist seit 2022 im Hilfsmittelverzeichnis gelistet und wird von den Kassen genauso bezuschusst.

Muss der Endkunde wirklich allein leben?

Nein. Auch wer zeitweise allein ist oder mit einer ebenfalls hilfebedürftigen Person zusammenlebt, kann Anspruch haben – entscheidend ist die Begründung.

Was mache ich mit Anfragen ohne Pflegegrad?

Selbstzahler-Tarif anbieten und parallel auf den Pflegegrad-Antrag hinweisen. Sobald der Pflegegrad anerkannt ist, wird auf Kassenleistung umgestellt.

Wie prüfe ich den Anspruch automatisiert?

Die White-Label-Antragsstrecke fragt Pflegegrad, Wohnsituation und Risikolage strukturiert ab – testbar in der öffentlichen Demo-Strecke.

Wo ist der Anspruch gesetzlich geregelt?

Im Recht der Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI – die Details erklärt unsere Seite § 40 SGB XI.

Machen Sie aus Anspruch planbares Volumen

Wir zeigen Ihnen, wie Vorqualifizierung, Antrag und eKV in einem System zusammenlaufen – mit Genehmigungsquoten, die den Unterschied machen.

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